·"10 YEARS OF VALUES AND VICES" REVIEWS:
01. Got A Nerve? (Germany)
02. New Core (Germany)
03. Music Scan (Germany)
Got A Nerve? (Germany)
Author: Stephan
Datum: 2010-10-28
Es waren Fear My Thoughts, die das deutsche Underground-Label Let It Burn Records endgültig auf die Landkarte brachte. Zehn Jahre ist es inzwischen her, dass Chris und Daniel damals die Musikschmiede aus der Taufe hoben, und mittlerweile ist LIB als Kürzel auf CDs und LPs ein fester Begriff in der europäischen Hardcore-Szene. In der Musik-Szene vergeht natürlich kein Jubiläum, ohne dass etwas Besonderes auf den Markt geschmissen wird. So auch in diesem Fall, Let It Burn Records geben uns mit "10 years of values and vices" einen grandiosen Querschnitt durch die Label-Historie, insgesamt gibt es bei 24 Tracks etwas auf die Ohren. Die Bands sind keine Unbekannten, jede Combo sollte jedem hier ein Begriff sein. Das Schöne an dem Gesamtpaket ist der Abwechslungsreichtumg, mit dem uns dieser Sampler beglückt - kein Einheitsbrei, sondern jede Band mit ihrer eigenen Handschrift.
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New Core (Germany)
Author: Zechi | Rating: 7.5 / 10
Datum: 2010-10-28
Was kurz nach der Jahrtausendwende mit dem Release der MCD “One word“ der deutschen Hardcore Band Phoenix Rising begann, hat sich in den letzten 10 Jahren zu einem der führenden deutschen Hardcore-Labels entwickelt. Inzwischen hat das von Christoph Zehetleitner (u.a. The Blackout Argument, ex-Paint the town red) und seinem ehemaligen Bandkumpel Daniel Nagel (ex-Paint the town red) gegründete und in München beheimatete Label Let It Burn Records rund 50 Releases veröffentlicht. Darunter waren Veröffentlichungen von Bands wie z.B. Black Friday 29, Solid Ground, Bridge to Solace, Final Prayer, Teamkiller, Fear my Thoughts To Kill oder eben auch The Blackout Argument, bei denen Labelchef Chris Gitarre spielt.
„10 years of values and vices“ ist nun die passende Labelcompilation zum 10-jährigen Geburtstag und bietet einen 24-Song umfassenden Überblick über die (mehr oder weniger) aktuellen Labelbands. Neben aktuellen und zum Teil auch schon etwas älteren Songs, finden sich vier bisher unveröffentlichte Stücke von To Kill, Zero Mentality, Storm and Stress, sowie Today we rise auf dem Sampler. Alles in allem eine Runde Sache und eine gute Möglichkeit sich einen Überblick über eines der besten deutschen Hardcore-Labels zu verschaffen. Auf die nächsten 10 Jahre. Die Compilation ist übrigens nicht als CD, sondern als Dropcard mit digitalem Download-Code erschienen.
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Music Scan (Germany)
Author: Arne Kupetz
Datum: 2010-09-01
Hardcore ist den Münchenern von Let It Burn Records eine Herzensangelegenheit. Was langsam und mit vereinzelten Veröffentlichungen startete, hat sich innerhalb einer Dekade zu einem renommierten Label gemausert, das im europäischen HC-Zirkus längst Relevanz besitzt. Insbesondere mit den letzten Zugängen – Black Friday ’29, Zero Mentality, Teamkiller und Goldust – sind wichtige deutsche Underground-Größen zum Roster von Let It Burn gestoßen, die das Hardcore-Banner auch in Zeiten hochhalten, in denen die Spielart weniger im Fokus einer breiten Öffentlichkeit steht. Umso wichtiger ist es, dass die guten, hörenswerten Kapellen eine Plattform finden, die sie nach Leibeskräften unterstützt und professionell arbeitet. Zum zehnjährigen Jubiläum erscheint die Label-Compilation „10 Years Of Values And Vices”, die es entweder als Dropcard oder als Download zu haben gibt. Mit 24 Tracks resümieren die Labelmacher Chris, Marius und Feivel ihre 44 Releases und bieten eine stimmige Mischung aus Tracks der regulären Veröffentlichungen und exklusiven, unveröffentlichten Stücken. Die inzwischen aufgelösten Fear My Thoughts, mit deren „23“ einst alles begonnen hat, fehlen überraschenderweise. Ansonsten geben sich all die Gruppen die Ehre, mit denen man Let It Burn assoziiert und die man erwartet – u.a. Final Prayer, Red Tape Parade, Storm & Stress, Deathspirit, Today We Rise, The Cassidy Scenario, To Kill und die bereits genannten Black Friday ’29, Zero Mentality, Teamkiller und Goldust. Seine eigene Band, The Blackout Argument, bringt Chris natürlich ebenfalls unter, und sie passen bestens in den Kontext. Wer das süddeutsche Label nicht kennt, erhält mit „10 Years Of Values And Vices” einen repräsentativen Querschnitt des Programms zwischen Hardcore, Punk Rock und MetalCore. Happy Anniversary!
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