REVIEWS OF "BEAR"


REVIEWS OF "DORADUS"

01. Poisonfree (Deutschland)
02. wltu-music (Deutschland)
03. Durchdes Welt (Deutschland)
04. Helldriver (Deutschland)
05. Firealive (Italy)
06. Takeyourshot
07. Burn Your Ears (Deutschland)
08. The New Review
09. Zwaremetalen
10. Rock-Metal-Punk.org (Belgium)
11. Own Blood Magazine (Deutschland)
12. Allschools (Deutschland)

REVIEWS OF "ABSTRACTIONS 2.0"

13. Legacy (Deutschland)
14. OX Fanzine (Deutschland)
15. More Than Core (Belgium)
16. Firealive (Italy)
17. The Marshaltown
18. wltu-music (Deutschland)
19. Babieseater (Serbian)
20. Partyausfall (Deutschland)
21. Fuze Magazine (Deutschland)
22. My Revelations (Deutschland)
23. Durchdes Welt (Deutschland)
24. Musicscan (Deutschland)
25. Lords of Metal (Niederlande)
26. Dosenmusik (Deutschland)
27. Feinundknusprig (Deutschland)
28. W-Fenec (France)
29. Allschools (Deutschland)
30. Burn Your Ears (Deutschland)
31. New Breed Of Metal (Croatia)
32. Own Blood Magazine (Deutschland)
33. Heartbeat Media (Deutschland)
34. Got A Nerve! (Deutschland)
35. Demofarm (Belgium)



"DORADUS"

Poisonfree (Deutschland)
Datum: 2012-04-11

Aus Belgien stammt die mir bisher unbekannte Band BEAR und überzeugt gleich mit dem ersten Tonträger in unserem Player. Tech-Metal nennt man das wohl, ein bisschen Hardcore spürt man noch hier und da, aber unterm Strich steht Metal mit technischem Anspruch, nie zu verkopft und mit Technik zum Selbstzweck verkommen, sondern immer mit gutem Drive und Crunch ausgestattet. Dazu liefert die Band eine ordentliche Dosis Aggression, was ich ebenfalls in diversen eher progressiven Spielarten von Rock und Metal vermisse. Schon der Opener macht keine Gefangenen, balanciert gut zwischen Hektik und einigen derben Moshparts sowie angenehmen Melodien. „The flood“ ballert dann erstmal ungestüm los, bevor man sich auch hier auf Details wie Offbeats, diesen allseits bratzigen Bass, Gangshouts und einfach einen guten, wuchtigen Drive besinnt. „Wreckthings“ folgt dieser Methode, geht also brutal und doch mit Anspruch zur Sache, wobei hier der facettenreiche Gesang zwischen ehrlichem, heiseren Geschrei, einem gut eingesetzten Chor und hier und dort sogar vorsichtigen Melodien erwähnt werden sollte. „Chariots“ ist wenig vertrackt, erfreut aber dennoch durch einen tollen offbear im Chorus. Und eigentlich gehts so weiter: brachial, dynamisch, ins Gesicht, aber immer mit netten Details und Ideen in der Hinterhand, die den Anspruch „Tech Metal“ untermauern, sowie dezenten Überraschungen und Wagnissen im richtigen Moment. Runde Sache, das. Ach ja, Ex-Mitglieder von Death Before Disco und The Setup sind hier unterwegs.

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"DORADUS"

wltu-music (Deutschland)
Author: Thomas Eberhardt | Rating: 8,5/10
Datum: 2011-11-25

Schon der erste Track der belgischen Combo auf deren Full Length Debüt hat es mächtig in sich, kein Wunder, denn hier spielen Leute von THE SETUP und DEATH BEFORE DISCO mit und man bietet variablen Hardcore mit deutlicher Stoner-Kante und midtempo Passagen, die aber auch mal von recht zackigen Refrains kontrastiert werden. Neben Crewshouts haben die vier aber auch Tappings und atmosphärische Leads in Petto, was in dieser Kombination wirklich ein Unikum darstellt und mir fällt keine Band ein, die ähnlich klingen würde. Passt velleicht noch am ehesten in die Ecke KYLESA meets WE ARE WOLVES. Einziges Manko ist für mich der sterile Charakter einiger Songs, der aus der enormen Vertracktheit und technischen Finesse der Musiker resultiert, aber die löbliche Ausnahmen "White" und der Titelsong "Doradus" zeigen, dass auch hier Tendenzen zum organischen Klang hin existieren. Allein, dass BEAR auf voller Länge das Niveau der fantastischen EP halten können und vom Stil her noch variabler sind, dürfte sie aber aus ihrer Nische herauskatapultieren und mit etwas Glück findet vielleicht der ein oder andere MASTODON-Fan seinen Weg zu BEAR, denn lohnend ist dieser Ausflug sicherlich. Wer auf DILLINGER ESCAPE PLAN steht, sollte auch mal "Doradus" für sich entdecken, denn neben dem Artwork ist auch die textliche Komponente mehr als interssant. Einfach eine progressive Hardcore-Scheibe, die viel Neues enthält und unheimlich tight ist. Thomas Eberhardt (8,5)

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"DORADUS"

Durchdes Welt (Deutschland)
Author: Durchde
Datum: 2011-11-06

Die Belgier Bear sicherten sich erst im Frühjahr mit der -Abstractions 2.0- EP einen Platz im Let it burn Rooster und sorgen nur wenige Monate später mit dem Full Lenght Debüt -Doradus- für Nachschub. Ihr komplexer Chaos Core kommt dieses mal in einer besonders stylischen Aufmachung. Da das Auge bekanntlich mit isst, wählte man fürs Coverartwork das hübsche Hugo Boss Modell Anouck Lepere…

Zwecks Produktion haben sich die ex Musiker von The Setup und Death before Disco für ihren ausgetüftelten Sound mit Sven Jansssens ins Red Left Hand Studio verschanzt und konnten Alan Douches (arbeitet unter anderem mit Converge, Dillinger Escape Plan,Mastodon..) fürs Mastering gewinnen. So klingen die neuen Tracks noch druckvoller als auf ihrem Label Einstand und man wählte diesmal eine düstere Klangfarbe. Nicht selten klingen Soundkonserven technisch orientierter Bands recht steril. Bear gehen auf -Doradus- einen deutlich raueren Sound an, welcher trotz den metallischen Elementen ihre Hardcore Roots erkennen lässt.
Mit rascher Breakfolge und vertrackten Parts beherrschen Bear den Spagat komplexe Klanglandschaften zu kreieren und trotzdem nachvollziehbar zu bleiben. Man klingt heute etwas differenzierter und versteckt in den mathematisch ausgetüftelten Schemata kurze aufblitzende Melodien sowie kernige druckvolle Rock Tunes.

Bears Sound hat sich um die nötigen Nuancen geweitet, um weiterhin zu überraschen und sie haben es verstanden, dass ein wenig Eingängigkeit keineswegs ein Verlust an „Härte“ bedeuten muss. Den Höhepunkt bietet der Titeltrack, in dem mit Hilfe von elektronischer Unterstützung und unterschiedlichen Gesangsstimmen neue Pforten geöffnet wurden, um auch zukünftig interessant zu bleiben.

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"DORADUS"

Helldriver (Deutschland)
Author: rg | Rating: 4,5/7
Datum: 2011-10-31

Nachdem Bear bereits mit ihrer “Abstractions 2.0” für Aufsehen sorgen konnten, erscheint nun das erste volle Album der Belgier. Die Truppe besteht aus ehemaligen Mitgliedern von Bands wie The Setup und Death Before Disco. Stilistisch sitzen Bear dann auch zwischen den Stühlen dieser beiden Bands – zuzüglich Einflüssen von Bands wie Botch, Converger und Mastodon. Derber Hardcore trifft auf Chaoscore und derben Rock mit Hang zum progressiven. Im Vergleich zur EP ist insbesondere letzterer Aspekt noch deutlicher herausgearbeitet worden. Bear klingen sehr erdig, bissig und knarzig. Der Spagat zwischen hyperaktivem Chaos und geradlinigem Rock gelingt der Band dabei sehr gut. Die Platte ist voll von vertrackten Breaks, schrägen Beats und verschrobenen Riffs. Die Band verliert sich aber nie in der Ziellosigkeit, sondern klingt jederzeit fokussiert. Melodien spielen eine sehr untergeordnete Rolle, kommen aber hier und da auch vor. In Sachen Abwechslung hätte man sich auf der gesamten Albumlänge noch etwas mehr einfallen lassen können. Vor allem die Vocals wirken oft recht gleichförmig. Oft sind zwar Ideen vorhanden, kommen dann aber nicht voll zur Geltung. Trotzdem zeigen Bear mit “Doradus”, dass sie auch ein ganzes Album mit coolen Songs füllen können. Wer aggressiven aber gleichzeitig verschrobenen Sound mag, sollte sich die Band anhören. Auf dem Cover ist übrigens Top-Model Anouck Leperezu sehen.

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"DORADUS"

Firealive (Italy)
Author: Walter | Rating: 8,5/10
Datum: 2011-10-31

Hailing from Antwerp, Bear (formed by ex member of The Setup, Death Before Disco and Reply) play a kind of nu metalcore, with compressed riffs, heavy breakdowns and aggressive vocals. “Doradus” (October 2011, Let It Burn Records) is very technical, with a lot of odd parts that fits very well with the whole sound: the vocal style remino me a bit of nu metal, anyway it sounds very good, that’s matter. I would call this record a progressive release, because songs sound different among them, keeping the record very interesting, under the influence of various genres. “Doradus” is fascinating, with a huge dose of power, is a good promising potential, being their full length debut.
This is a “different” record, over today’s fashionable metalcore; pick it up, now!

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"DORADUS"

Takeyourshot
Author: TxYxS
Datum: 2011-10-24

Naming your band "BEAR" is all good when you actually make music that sounds like a huge fucking bear landing on your head!

And this is the case here. These wild Belgians have managed to take the hardcore/metal background and shoot it to the moon. In my book, their new album entitled Doradus deserves a place right up there with the essentials of tecnhnical and progressive hardcore/metal like Coalesce, Curl Up and Die, early Converge, etc. Putting the cherry on the cake for us, Bear also manage to produce some huge sounding, epic moshing rock (or rocking mosh) that is catchy and tuneful, and goes down well any time of the day. It's awesome to hear some music that retains the true hardcore fury of previous époques, but also goes the extra mile, maintaing an equally badass and intellectual feel all the way through.

When a band plays such an interesting mix of sounds, the production that coats the music is always crucial. On Doradus, Bear packs a crystal clear production sound that creates a wrecking ball out of the twisted metallic riffs and groovy drum patterns; Everything crumples under the undisputed pressure of this solidly built destruction machine! The songs are pretty short for this genre (around the 3 minute mark), which is a good thing. However, Bear manage to squeeze in all the power, intensity and passion in each and every song, as they scoop the best elements from deathcore, progressive/post hardcore, djent, and even good old black metal.

The most important thing that this record reminds us, is that even though it's good to take different elements and mix them into the melting pot, balance and composure (sic) are also essential. It's no good to have an album that sounds like it's made up of guest musicians. That is to say identity is all important for a band, and Bear have that in check. They manage to unite all the influences into something we can simply call hardcore/metal, and which isn't overly progressive and/or tiring. Congrats to Let it Burn records for having a band like this on its roster! I am super happy to see hardcore music still making a progess without losing its touch! Check this shit out!

UPs: Super tight playing, super groovy rhythms, good catchiness factor without going pop, brutal and heavy without being chaotic.
DOWNs: None that I can find.
LOWDOWN: Diligent metallic hardcore making a tour de force, celebrating all extreme music.


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"DORADUS"

Burn Your Ears (Deutschland)
Author: Kai | Rating: 7/10
Datum: 2011-10-18

Kenn ich die Olle vom Cover nicht? Ist das nicht ein Model oder eine Schauspielerin oder so? Keine Ahnung, kommt mir jedenfalls bekannt vor (hoffentlich ist das jetzt kein Pornostar...). Die Band kommt mir jedenfalls auch bekannt vor, da sie vor gar nicht so langer Zeit eine EP auf Let It Burn widerveröffentlich haben, die mich ziemlich aus den Latschen gehauen hat. Jetzt legen sie also ihren ersten Longplayer vor – und meine Begeisterung ist zwar da, aber leider doch im geringeren Maße.

Denn das Chaos, was mich auf der „Abstractions 2.0" EP noch so umgehauen hat, wird auf der Länge von über einer halben Stunde auf Dauer doch etwas ermüdender, als es bei einer kleinen Portion der Fall ist. Denn nach wie vor zelebrieren die Belgier hier eine Hochzeit von chaotischem Hardcore, Metal, Noise und purem Wahnsinn. Und das auch direkt ab Anfang. Leider ist das auch der größte Kritikpunk an „Doradus": es gibt kaum Verschnaufpausen, weil es einfach ohne Pause auf die Fresse gibt – und dadurch verlieren einige Songs, weil es auf Dauer ein wenig dazu führt, dass dieses ansonsten gute Konzept irgendwann etwas ausgelutscht wirkt.

Auch wenn sie Moshparts nutzen, schaffen sie es, diese nur als Stilmittel und nicht als Inspirationsquelle zu nutzen – dafür wollen die Instrumentalisten viel zu gerne zeigen, was sie hier können. Und das ist eben nicht nur der Groove. Die Gitarren sind schön tief gestimmt, und Moshparts können direkt neben Gefrickel stehen und man denkt an Bands wie THE CHARIOT und Konsorten – teilweise also reiner Stress. Wenn dann bei einem Song wie „White" ganz kurz Gesang auftaucht, wünscht man sich mehr solcher Parts, da das ständige „An-Die-Grenzen-Gehen" auf Dauer leider auch die Aufmerksamkeit von den Songs abzieht.

Technisch gesehen bekommt man hier eine absolute Vollbedienung vom Feinsten. Die Songs schlagen Haken, wenden sich hin und her und der Brutalitätsfaktor wird konstant hochgehalten und das Songwriting ist eigentlich herrlich klischeelos. BEAR verbinden alles, was man in der Schnittmenge von chaotischem Hardcore und brutalem Metal mag, ohne nach dem Baukastensystem zu klingen. Zwar umschiffen sie mit ihrem Longplayer-Debüt gekonnt viele Sollbruchstellen, können aber durch zu viel Gas nicht ganz in den Langzeitspeicher eindringen. Schade, mit etwas mehr Höhen und Tiefen wäre das hier noch wesentlich beindruckender geworden.

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"DORADUS"

The New Review
Author: Lukas Amos | Rating: 2/5
Datum: 2011-10-11

When I first started listening to heavier music I’ll admit it was mostly of the nu-metal variety. I still fondly remember bands like Slipknot, Mudvayne and Mushroomhead as my “gateway” music. As my musical tastes evolved and changed nu-metal fell to the wayside as more ‘core’ bands rose to the fore. I have never been a huge fan of tech death but do enjoy some of the more mainstream technical bands such as The Faceless and Obscura. Hailing from Antwerp, Belgium is Bear, a progressive tech death group that signed to Let It Burn Records to launch their debut release, Doradus.

Bear may be a technical band but they have a sound that is easily accessible, something that sets them apart from many other bands in their genre. Oddly enough, the guitars are not the focus of the music as one would expect from this sort of band. The vocals are very much what grab your attention. The reason I mentioned nu-metal earlier is because often Maarten Albrechts’ vocals are reminiscent of the pitched screaming so popular within nu-metal. It is a very unique way to approach vocals for a band that is not ‘core’ but is more focused on musicianship.

Next we have axe man Leander Tsjakalov. You’ll find many catchy riffs and guitar parts sprinkled throughout the album. There is a fair amount of technical sections that will give those who are tired of ‘core music’s constant chugging something to listen to. But sadly, it just isn’t that interesting. There is never any sort of harmony from the guitar. I feel that the addition of another guitarist, even if they only functioned as a rhythm player, would add tremendously to this music. Tsjakalov is forced to alternate between more technical parts to low end strumming one at a time instead of overlapping and combining these two sounds which would be easy with the addition of another member.

The drums are nothing special but they do their job well, which is to compliment and accentuate the single guitarist. They keep the pace of the music fast and push each song forward, often in conjunction with Albrechts’ vocals. There are even a few ‘breakdowns’ that are kept somewhat interesting by the combination of Tsjakalov’s guitar work and the pounding of the drums.

Overall this album suffers from one fatal flaw. Nothing sounds bad but nothing hooks you and pulls you in. I had a bit of nostalgia with the vocals but after the initial glow of remembrance faded there was nothing that stood out to me. The songs blended together and I would be tasked to pull out any one song that was better or worse than the rest. I often didn’t even realize one song had ended until I looked down at my computer to find I was half way through the album. This album isn’t bad but it certainly isn’t spectacular either.

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"DORADUS"

Zwaremetalen
Author: Dirk de Boer | Rating: 78/100
Datum: 2011-10-11

De Belgen van Bear tekenden dit jaar bij Let It Burn Records en mochten voor de zomer hun in eigen beheer opgenomen EP Abstractions 2.0 daar het levenslicht laten zien. Met Doradus verschijnt de eerste full length van deze technische metalcore-act. Een prima debuut wat mij betreft.

Een dik half uur lang beukt de band zich met verve door een redelijk uitgekauwd genre. In hoog tempo, met lekkere riffs en eigenwijze elektronica (in het titelnummer) gunt Bear de luisteraar geen moment rust. Vervelen doet dit schijfje dan ook niet. De band is hoorbaar beïnvloed door Meshuggah, getuige de fraaie breaks die de spanning in de plaat weten te houden.

Zanger Maarten heeft een passende strot, de riffs zijn fel en stoer, de ritmesectie is groovend, beukt en brengt onverwachte wendingen aan in de muziek. Doordat de afzonderlijke tracks rond de drie minuten klokken slaat de verveling niet toe en weet de band te boeien. Het kraakheldere, retestrakke geluid maakt het plaatje compleet. De Belgen mogen trots zijn op hun Bear.

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"DORADUS"

Rock-Metal-Punk.org (Belgium)
Rating: 5/5
Datum: 2011-09-12

Na een nog maar net heruitgebrachte uitgave van hun mini cd ‘Abstractions’, genaamd ‘Abstractions 2.0’, toont Antwerpse band BEAR opnieuw een knap staaltje muziekwerk. Met ‘Doradus’ brengen ze hun eerste full cd uit. Bear weet ook dit keer een pracht van een album neer te zetten dat nog krachtiger, vernieuwender en vooral zwaarder is dan de vorige release.

Met Doradus brengt Bear een goed, interessant geheel, dat de luisteraar van begin tot einde meesleept. Meegegeven, het is chaotisch, maar als je hier voorbij kan kijken, ontdek je de glorieuze muzikaliteit die Bear bezit. Technisch zit alles ook dit keer zeer goed. Drum, gitaren en bas vullen elkaar perfect aan en houden het geheel voortdurend krachtig en boeiend, terwijl de schreeuwen van zanger Maarten Albrechts loeihard tekeer gaan.
Doradus is met een woord: hevig, duidelijk te onderscheiden van Bear’s vorige mini cd. Ieder nummer is gewoonweg een pak krachtiger dan eender welk nummer op Abstractions. De cd houdt het tempo voortdurend hoog en weet op gepaste momenten een pauze te nemen. In ieder nummer zit er ook een zekere groove dat het nummer ook doet vloeien.

Het gitaarwerk van Leander Tsjakalov blijft een constant hoog niveau halen en verveeld geen seconde. Van technische hoogstandjes tot iets trager gechug en panoramische leadriffs. Drums en basgitaar vullen zoals gezegd de gitaarklanken op een ideale manier verder aan en liften ieder nummer naar een unieke track. De vocals van zanger Maarten hebben ook een zeer aparte klank en gaan soms ook over naar rustigere zanglijnen die soms aan de stijl van Chino Moreno (Deftones) doen denken. Ook de eerder gezongen screams zijn interessant. Vooral op het nummer ‘The Nightwolves’ springt deze zangstijl er boven uit.

Conclusie:
Met Doradus brengt Bear weer een pareltje van een album in de Belgische metalwereld. De plaat brengt een constante stroom aan energie. De hevigheid van Doradus valt vooral op. Alles blijft behoorlijk chaotisch, maar toch blijf je geboeid luisteren. Hoe het komt dat deze heren nog geen label hebben, is iets dat niet begrepen kan worden. Hopelijk brengt de toekomst nog heel wat voor Bear. Doradus plaveit deze weg alleszins al een stuk meer in de goede richting.

Wees zeker aanwezig op RMP-fest om deze unieke en hardwerkende band live aan het werk te zien!

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"DORADUS"

Own Blood Magazine (Deutschland)
Rating: 10/10
Datum: 2011-09-12

Neueste Band des Qualitätslabels Let It Burn, die dieses Jahr schon öfters ein sehr gutes Händchen für gute innovative Band bewiesen haben. Mit "Doradus" werfen uns Bear einen wahres Metalschwergewicht vor die Füße, fetter moderner Metal trifft auf Neo Thrash und einer ordentlichen Death Kante. Bear haben enorm viel Drive, einen gehörigen Wumms und sind weder um Geschwindigkeit, noch um Brutalität oder frische Ideen verlegen. Hier wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Bear nehmen uns mit "Doradus" auf eine musikalische Reise durch die Extreme und lassen uns diese durch elf Songs auch immer wieder Spüren!

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"DORADUS"

Allschools (Deutschland)
Author: Moppi | Rating: 7/10
Datum: 2011-09-07

Was haben Brett-Mastering-Agent Alan Douches und das HUGO BOSS-Model Anouck Lepere gemeinsam? Die Körpermaße sind es sicher nicht. Bei „Doradus“, dem LP-Debut dieser Belgier dürfte es jedoch bei beiden „Klick“ machen. Er betreut den klanglichen Druck von innen, sie schmückt das vollkommene Optische von außen. Soweit ein guter Einstieg für BEAR, nach DEATH BEFORE DISCO, THE SETUP und der „Abstractions“-EP.

Auch „Doradus“ fackelt nicht lange und teilt ab Sekunde eins aus, wie es aus dem Nachbarland oftmals daherkommt: Wütend und direkt bei „Equantity“, mal frickeliger und abstrakt wie „Chariots“ – dann hymnisch und tragend, fast am Abseits („White“). Die Musiker aus Antwerpen finden zwischen grundiertem Metal und eingeworfenen, zähen Fetzen Richtung Hardcore und drückend schwerem Rock´N´Roll ihre Nische und breiten die Arme doch in beinahe jedem Beitrag auf „Doradus“ unterschiedlich weit aus. „The Flood“ verzweifelt zwischen Stop-N-Go-Riffs und Hackebeilstrophen, während der Titelsong nach desaströs schleppenden Takten in technischen Spielweiten verschwimmt. Seltene Ausflüge in chorgeflutete Gesänge oder stagnierende Refrainabrundungen sind erlaubt, wenn sie den Moment bis zum nächsten chaotischen Hammerschlag überstehen.

Bis zur finalen Verstummung der gleissenden Gitarrenrückkopplung von „Nadie Se Muere“ und der Nahelegung „Come Celebrate Diseases, From Which We Suffer All!“ brennt das Quartett flächig und lichterloh, ohne sich nur selbst zu operieren oder verschnaufen zu müssen. Wo in Belgien mitunter oft zu verkrampft großkaliberiger Hardcore/Metal ans Tageslicht kommt, drehen sich BEAR nochmal genüsslich um und malen sich den nächsten Pit zu „The Nightwolves“ aus: „Welcome! Done With The Big Frustrations! Saviour! Here Comes A Bite – Join The Wolves Of The Night!“. Mächtiger Sound, glasklares Artwork: „Obey The Fucking BEAR!“. Auch mit zärtlicher VOGUE-Lady auf der Hülle steckt noch genug "Belgien" in den Knochen von „Doradus“.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Legacy (Deutschland)
Author: AK | Rating: 11
Datum: 2011-07-29

Der Zusatz "2.0" verweist darauf, dass es "Abstractions" bereits gegegeben hat. Die Debüt MCD der Belgier ist ursprünglich im April 2010 als Eigenveröffentlichung der Band erschienen. Im Zuge des Signings auf Let It Burn Records - und in Vorbereitung des Vollzeit-Einstands "Doradus", der noch dieses Jahr erscheinen soll - bringt das Münchner Label eine vom Sound her überarbeitete Neuauflage des Fünf-Trackers auf den Markt. So beantwortet sich die Frage, wie BEAR ihren Namen unter die Leute bekommen - mit einer lohnenden MCD. Die Aufmerksamkeitsspannen des Quartetts sind kurz, sein Wunsch krass zu wirbeln und einen musikalischen Tornado zu entfachen, stark ausgeprägt. In Kombination mit den nötigen handwerklichen Fertigkeiten und abgefahrenen Ideen entsteht eine bösartige, brutale Mixtur aus Stakkato-Metal, MathCore und Chaos. Um den sterilen, klinischen Attacken die Bühne nicht alleine zu überlassen, integrieren BEAR auch melodische Hardcore-Passagen und Noise-Fragmente, die Song-dienlich wirken und "Abstractions 2.0" hörbar halten. Zudem sorgen sie dafür, dass die Belgier nicht zu stark auf technische Frickel-Parts setzen. Abwechslung muss schließlich sein, und extrem Metal-Kost braucht starke Kontraste, um die volle Vernichtungskraft zu entwickeln. Deshalb sind auch cleane Sanges-Parts, die nebenbei Wiedererkennung nach sich ziehen zu begrüßen. Auf der ersten Vollzeit-Platte der Belgier darf man sich freuen.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

OX Fanzine (Deutschland)
Author: David Micken | Rating: 9
Datum: 2011-07-29

Wow, fühlt sich an, als wäre ich von einem Lkw überfahren worden. Unglaublich druckvolle Produktion, allerdings handelt es sich dabei ja auch bereits um den zweiten Anlauf. "Abstractions 2.0" ist eine komplett remastertes Rerelease der ursprünglichen Eigenveröffentlichung der Band "Abstraction". Dabei herausgekommen sind fast 15 Minuten brutales Sperrfeuer. Vom Sound erinnert "Abstractions 2.0" an eine Mischung aus MESHUGGAH und MUDVAYNE. Technisch anspruchsvoll leben die fünf Tracks aber vor allem vom Groove der Jungs, trotz komplexer Rhythmen und viel Abwechslung sind die Songs stimmig und haben immer wieder auftauchende Elemente, die dann doch an klassische Songstrukturen a la Strophe-Refrain erinnern. Durchsetzt sind die Songs mit allerlei Gegensätzen und überraschenden Elementen die für Irritations sorgen und nur noch am Rande als Teil des eigentlichen Songs wahrgenommen werden. Besonders schön fällt da der männliche Chor im Hintergrund von "To sleep on rails" auf. Kreativ, energisch und super sauber sind die Songs. Gesanglich abwechslungsreich von hohen Screams über leicht angezerrten knurrigen Gesang bis hin zu tiefen Growls, gibt der Sänger Maarten hier wirklich alles. Das Artwork ist in meinen Augen gelungen. Ich glaube fast nicht, dass die Jungs mit ihrem kommenden Album noch mal so ein Ding raushauen können.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

More Than Core (Belgium)
Author: Kevin Vankeirsbilck | Rating: 8/10
Datum: 2011-07-26

They are already recording a new full album called Doradus but no reason not to review Bear their previous album Abstactions 2.0.
After they got signed at the end of 2010 with Let It Burn records they got the chance to re-release their self-released mini CD Abstractions. I’m glad that bands like Bear exist because they don’t follow the mass and they succeed in creating their own sound. You have to be proponent of the style but give it a listen. It’s hard do describe their style, it’s a mix of hardcore with some good breakdowns and some great melodic parts with vocals that remind me of the nu-metal genre. However, they don’t always convince me. The style of Bear is something you either like or not.
A promising Belgian band that in my opinion will get far if they continue doing their own thing.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Firealive (Italy)
Author: Walter | Rating: 7,5 / 10
Datum: 2011-07-15

Hailing from Belgium Bear are a professional tech-metal good promising band: “Abstractions 2.0” (April 2011, Let It Burn Records) is a remastered version of their debut ep. Good stuff at all, but definetly not of easy listening because everything sounds very heavy and chaotic, maybe you’ll need 2-3 times before to appreciate this record if you aren’t into metal hardcore experiment/contamination. The music is dense, fast, extreme with crushing effects on my ears; just for give you a drop, think about Converge much more metalizzed, powerful, can you imagine it?
Heaviness and Brutality are the 80% of the whole release: anyway, is clear that Bear wants to bring something definelty new and unheard; they did it at 100%, with powerful tracks and rare style. Not bad, get in touch, it will not disappoint you!

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"ABSTRACTIONS 2.0"

The Marshaltown
Author: Patrick Green | Rating: 5/5
Datum: 2011-07-04

Wow – I just forgot to breathe for the last fifteen minutes! Captivating is certainly an appropriate way to describe Bear’s five track release Abstractions 2.0. Well, that’s if you find having your skull torn asunder by a relentless sledgehammer of fury, or even by a very large bear, captivating. I keep being drawn to a Sikth/Dillinger Escape Plan lovechild as a good comparison, however this doesn’t quite sit right. Bear are far more powerful. Remarkably, words and phrases are insufficient to depict just how brutal the work of the Belgian quartet is. Abstractions 2.0 would win a tug-of-war with a Jumbo Jet.

Following 2010’s self-released five track debut Abstractions, Bear’s consistent gigging and a UK tour with While She Sleeps lead to a record deal with Let It Burn Records and release of Abstractions 2.0. Fascinating song writing is the core of this CD. All elements expected from tech-metal are covered. Use of different time signatures, interesting grooves and lots of offbeats. Yet nothing seems forced, there is no sense that any decisions have been made other than for the good of the song. This is progressive with absolutely no pretentiousness at all. Opening track “Decades 2.0” drops straight in, slamming the listener like a freight train back into the seat before being dragged up by the eardrums and thrown around the room for good measure. Setting the tone of what’s to come, “Decades 2.0” initiates a journey of pounding rhythms, head-banging breakdowns and even catchy hooks. Picking a standout song from a release of this magnitude is impossible. “To Sleep On The Rails 2.0’s” intro is very catchy and not to be forgotten, as with the chorus of “Speaking Is Red 2.0.” Overall each song is a potential favourite and Abstractions 2.0 should be taken in as a whole piece.


Abstractions 2.0 impressively showcases flawless musicianship throughout. Front-man Maarten delivers vocals with a fury and consistency that I have rarely heard bettered. Guitarist Leander’s riffs continually progress from one killer to another leaving you rewinding the tracks over and over again, wanting more and more. The bass sits underneath adding this depth and power often lacking in this particular genre, and the drums are tighter than the Greece’s purse strings, with some beautiful cymbal work. Just one point on the mix; although it is a brilliantly produced piece (very crisp, clean and well recorded), one does find having to pump up their sub fairly high to really do this album justice.

Already working on finishing their first full-length titled Doradus, Abstractions 2.0 offers a taste of what may come. A band has not captured my attention like Bear have just done for quite some time. Surely one of the most exciting bands emerging at the moment; carnal, clever and catchy.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

wltu-music (Deutschland)
Author: Thomas Eberhardt | Rating: 7,5/10
Datum: 2011-06-27

Es dauert ein paar Momente bis man die verschiedenen Assoziation sortiert hat, die einem durch den Kopf schießen, wenn der Rerelease dieser Debüt EP über einen hereinbricht, aber der mächtige Groove und die tiefergelegten Gitarren lassen schnell an frühe VISION OF DISORDER denken, wohingegen der Gesang bei "Injuries" schon ziemlich stark an Karl Büchner und EARTH CRISIS zu "Gomorrah's Season Ends" angelehnt ist. Wirklich eine zündende Mischung und diese Versiertheit kommt nicht von ungefähr, denn bei BEAR sind Leute von THE SETUP und DEATH BEFORE DISCO aktiv, also eine Supergroup der modernen belgischen Hardcoreszene sozusagen, die ähnlich wie die Ausgangsbands viele verschiedene Stile in ihren Sound integriert. THE DILLINGER ESCAPE PLAN haben sicherlich beim Opener "Decades" Pate gestanden, aber selbst wenn man schon drei Songs kennen sollte, darf trotzdem zugegriffen werden, da "Speaking is red" CROWBAR-Atmosphäre mit Stop and Go Riffs fusioniert und wirklich ziemlich catchy ist. Der Raussschmeißer "Manicure for the masses" zeigt sich ähnlich facettenreich und so eignet sich "Abstractions 2.0" bestens, um die Zeit bis zum Full Length Debüt "Doradus" in ein paar Monaten zu überbrücken.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Babieseater (Serbian)
Author: ponedeljak
Datum: 2011-06-06

Iako nisam baš mnogo upoznat sa ovakvom vrstom muzike (Tech Metal, Math Metal, i slično), mogu vam reći da sam bio poprilično pozitivno iznenađen i da sam ovaj EP odslušao sa velikom pažnjom od početka do kraja, i tako nekoliko puta.

Reč je o EP-u koji nosi naziv „Abstractions 2.0“ belgijskog benda Bear koji je izašao za Let It Burn Records. Zašto baš 2.0? Bear je 2010. godine, godinu dana nakon što su se oformili, izdao u svojoj režiji EP „Abstractions“, koji je dobio odlične ocene i kritike i publike, pa su ljudi iz Let It Burn-a odlučili da urade remiks i remaster istog u iščekivanju njihovog debi albuma, koji će nositi naziv „Doradus“ i koji će se najverovatnije pojaviti do kraja godine.

15 minuta, koliko traje ovaj EP sa 5 pesama, donose samo apsolutni haos Tech Metala, brzinu koja od samog početka i pesme „Decades 2.0“ skoro pa ne prestaje. Odlični masni Metal rifovi i solaže, breakdown-i, pa čak i elementi Hardcore-a, sjajni parni i neparni ritmovi i iznad svega vokal pevača Maarten-a su ono što obeležava ovo odlično izdanje. Iz pesme u pesmu njihov kvalitet ostaje isti. Nema bolje ili lošije pesme. I zaista sve pohvale ljudima koji stoje iza remiksa, remastera i produkcije. BRAVO!!! Ono što sam mogao da primetim, i nadam se da se ne varam, je da su momci iz Bear-a uzor pronašli u Švedskim Metal gigantima, bendu Meshuggah.

Ako mene pitate, a volite Metal nebitno kog žanra, ovaj bend prosto morate čuti! Siguran sam da će mnogi od vas napraviti mesta na polici za CD koji mnogi očekuju, a da budem iskren, i ja imam želju da čujem. Zapamtite ime BEAR, jer sam siguran da njihovo vreme tek dolaze.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Partyausfall (Deutschland)
Author: xschmelzerx | Rating: 8/10
Datum: 2011-05-24

Fuck, was für ein Brett! Bear sind ein Quartett aus Antwerpen mit aktuellen und ehemaligen Mitgliedern von The Setup und Death Before Disco - zwei Bands, die für mich eine unheimliche Aufwertung durch diese Personalüberschneidung erfahren, da ich sie bisher unter "zu vernachlässigen" abgespeichert hatte. Nach der Bandgründung im Jahr 2009 droschen Bear kurzerhand diese Hammer-EP ein und veröffentlichten sie in Eigenregie unter dem Titel "Abstractions". Remixed und remastered werden eben jene fünf Stücke nun vom Münchener Qualitätslabel Let It Burn Records in Vorbereitung auf das für Oktober geplante Full-Lenght-Debüt "Doradus" noch einmal veröffentlicht.

Wenn mich jemand nach einer Kategorie für diesen belgischen Aggro-Bulldozer fragte, würde ich wahrscheinlich "Chaos-Tech-Death-Math-Hardcore" antworten und mich spitzbübisch über diesen äußerst treffenden Neologismus freuen.

Bear sind chaotisch und ultrakomplex - aber trotzdem tight, organisiert und nie ausufernd oder unnachvollziehbar.
Bear sind sehr technisch - aber nie allein um der Technik willen.
Bear sind deathlastig - aber ohne die peinsamen Elemente einschlägiger Death-Metal/-Core-Truppen.
Bear sind mathcore-orientiert - aber ohne verschrobenes Art-Punk-Gehabe, dafür mit Höllengroove.
Bear sind Hardcore - in puncto Style und Attitüde.

Wer sich einen sportlichen Bastard aus frühen Dillinger Escape Plan, Knut, Mastodon und Botch als gute Mischung vorstellen kann und dabei nichts gegen die eine oder andere Gesangseinlage (wie in "melodischer aber nicht albern cleaner Gesang") bzw. fehlende Verschnaufpausen einzuwenden hat, der sollte Abstractions 2.0 definitiv abchecken. Vielleicht ja sogar live auf der für Herbst angedachten Europatour?!

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Fuze Magazine (Deutschland)
Author: Andre Jahn
Datum: 2011-05-16

Anlass der Neuveröffentlichung des bereits 2010 in Eigenregie produzierten und veröffentlichten Debüts von BEAR ist der Schulterschluss der Bel- gier mit Let It Burn Records. Der Sound ist wild, chaotisch, roh und ja, irgendwie auch abstrakt. Den fünf Songs liegen ohne Frage hochtechni- sche und komplexe Strukturen zu Grunde, wes- wegen man sich an CONVERGE oder THE DIL- LINGER ESCAPE PLAN erinnert fühlt. Und das sind nun wirklich keine musikalischen Nach- barn, für die man sich schämen müsste. Man darf sich also schon einmal auf den bald erscheinen- den Hauptgang freuen. (Let It Burn/Soulfood)

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"ABSTRACTIONS 2.0"

My Revelations (Deutschland)
Author: Christoph Füllenbach | Rating: 13/15
Datum: 2011-05-11

Technischer Metal ist häufig eine schmale Gradwanderung zwischen Wahnsinn und nervigem Gefrickel. Sich diesem Weg zu verschreiben, bedarf also einiges an Selbstbewusstsein. Selbstbewusstsein dahingehend, dass man entweder davon überzeugt ist, dass seine Musik trotz technischer Tricksereien mitreißend sein kann oder einfach einen feuchten Dreck drauf gibt, was die anderen über die selbstkomponierte Musik denken.
Bei BEAR aus Belgien handelt es sich eher um den ersten Punkt. Denn genau das macht ihre Musik, sie reißt den Hörer in ihren Bann, zieht ihn mit ins Chaos und lässt ist nur selten während der 5 Stücke verschnaufen. "Abstractions 2.0" strotzt nur so vor Abwechslungsreichtum. Alle voran schreitet dabei Serch an der Schießbude. Der gute Junge trommelt sich um Kopf und Kragen und scheint sich das vollständige Zerlegen seines Sets zum Ziel gesetzt zu haben. Glücklicherweise verliert er sich dabei aber nicht in seiner Spielerei, sondern weiß es gekonnt immer noch einen gewissen roten Faden beizubehalten. Auch Leander am 6 - Saiter begnügt sich nur ungern mit geraden Takten und zieht es eher vor seine Riffs zu zerstückeln. Wieso auch nicht wenn das Ganze danach so chaotisch, aber doch zielgerichtet und gekonnt anhört. Angetrieben wird die Truppe von Maarten am Gesang der ein angenehmes Stimmchen mitbringt. Ob tief gegrowlt oder klar gesungen, alles erscheint an der richtigen Stelle. Einzig die leicht gepresste Variation seiner Stimme mag mir nicht richtig gefallen, zu gezwungen und aufgesetzt wirkt diese.
Geschnürt wird das Paket von einer druckvollen, aber nicht übertriebenen Produktion. Bleibt mir nur zu sagen: Wer auf anspruchsvollen und modernen Metal steht möge doch bitte zugreifen.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Durchdes Welt (Deutschland)
Author: Durchde
Datum: 2011-05-05

Puhhhhhhhh, lasst mich mal schnell meine Gedanken ordnen. Was haben mir Bear denn da in den letzen 15 Minuten um die Ohren gehauen? Böse, finster, destruktiv und ganz bestimmt kein Freund für diejenigen, welche es strukturiert und nachvollziehbar brauchen. Erinnert mich an Achterbahnfahrt, ähnliche Gefühlssituationen, und bietet einen passenden Soundtrack dessen. Auch wenn sich die Belgier dem Chaos Core verschrieben haben, lassen sich nach einer Eingewöhnung dem -Abstractions 2.0- betitelten Werk Strukturen zu ordnen. Bear klingen technisch versiert und bei einem bis in den letzen Akkord komplexen mathematischen Rechnungswesen anmutenden Soundgewitters kompromisslos provokant. Strukturen lassen Death Metal Vorlieben vermuten, klingen aber aufgrund der variableren Shouts dann doch eher nach komplexem Hardcore ala Converge, Coalesce oder Dillinger Escape Plan. Mike Patton hätte bei Bears vernichtenden statischen Songstrukturen sicherlich gerne als Gastmusiker mitgewirkt.

„Abstractions“ war ursprünglich als selbst veröffentliche EP der Band erhältlich. Mit dem Let it Burn Deal wurde das Material neu gemixt und gemastert. Die EP kann als Vorgeschmack zum im September veranschlagten Release der ersten Full Lenght „Doradus“ verstanden werden und lässt einiges erwarten.

Organisierter Lärm, ausgeklügelte musikalische Berechnungen folgend und systematisch dem Wahnsinn ein Schnippchen schlagend… Chaos 2.0

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Musicscan (Deutschland)
Author: Arne | Rating: 7/10
Datum: 2011-05-04

Der Zusatz „2.0“ verweist darauf, dass es „Abstractions“ bereits gegeben hat. Die Debüt-MCD der Belgier ist ursprünglich im April 2010 als Eigenveröffentlichung der Band erschienen. Im Zuge des Signings auf Let It Burn Records – und in Vorbereitung des Vollzeit-Einstands „Doradus“, der noch dieses Jahr erscheinen soll, – bringt das Münchener Label eine vom Sound her überarbeitete Neuauflage des Fünf-Trackers auf den Markt. So beantwortet sich die Frage, wie BEAR ihren Namen unter die Leute bekommen – mit einer lohnenden MCD. Die Aufmerksamkeitsspannen des Quartetts sind kurz; sein Wunsch, krass zu wirbeln und einen musikalischen Tornado zu entfachen, stark ausgeprägt. In Kombination mit den nötigen handwerklichen Fertigkeiten und abgefahrenen Ideen entsteht eine bösartige, brutale Mixtur aus Stakkato-Metal, Mathcore und Chaos. Um den sterilen, klinischen Attacken die Bühne nicht allein zu überlassen, integrieren BEAR auch melodische Hardcore-Passagen und Noise-Fragmente, die songdienlich wirken und „Abstractions 2.0“ hörbar halten. Zudem sorgen sie dafür, dass die Belgier nicht zu stark auf die technischen Frickel-Parts setzen. Abwechslung muss schließlich sein, und extreme Metal-Kost braucht starke Kontraste, um die volle Vernichtungskraft zu entwickeln. Deshalb sind auch die cleanen Sanges-Parts, die nebenbei Wiedererkennung nach sich ziehen, nur zu begrüßen. Auf die erste Vollzeit-Platte der Belgier darf man sich freuen.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Lords of Metal (Niederlande)
Author: Richard G. | Rating: 65/100
Datum: 2011-05-02

Om het pas verworven contract met Let It Burn Records te bekrachtigen en om het later dit jaar te verschijnen volledige debuut in te leiden werd het Antwerpse Bear het gegund om hun in juni 2010 in eigen beheer uitgebrachte mini CD ‘Abstractions’ op te (laten) poetsen en ‘officieel’ uit te brengen. De originele uitgave is aan LoM voorbij gegaan, maar op versie 2.0 klinkt de retestrakke metalcore in ieder geval als een klok.

De vijf tracks barsten van de volvette, vlezige metalriffs, een aantal breakdowns en de nodige hardcore verwijzingen. Dikke grooves en enkele semi-cleane vocale passages tussen voornamelijk bruut gebrul verraden eveneens lichte nu-metal invloeden. Halverwege ‘Injuries’ maakt de rare beat en het staccato geschreeuw ook nog even duidelijk dat de band Meshuggah hoog heeft zitten. Het Oosterse tintje in ‘Speaking Is Red’ bewijst dat de band wel de intentie heeft om anders dan anders te zijn, maar de basis van opgepompte spierballenriffs waar ieder nummer op is gebouwd klinkt nu nog te inwisselbaar om een blijvende indruk te maken. Eens zien of het volledige album later dit jaar enige progressie zal laten zien.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Dosenmusik (Deutschland)
Author: coney | Rating: 10/15
Datum: 2011-04-22

Ein Re-Release, das sich lohnt

Klang „Abstractions“ in der DIY-Version 1.0 noch sehr blechern und nüchtern, wummert und kracht die professionelle 2.0 Produktion aus dem Münchener Hause Let It Burn wie eben ein Bastard aus Death Metal, Hardcore und Tech Geboller wummern und krachen muss.

Komplett hyperaktiv und wahnsinnig, minus ein paar melodischen Einsprengseln, wüten die Belgier durch ihre 5 Debütsongs. Sieht man mal von den wenig gelungenen fast-Gesangspassagen ab, kann das Quartett musikalisch wie technisch durchaus mit den eigenen Vorbildern mithalten. Der Frontmann holt Töne aus seinem Schlund, die einem Angst und Bange machen. Dazu jagt ein vertrackter Rhythmus den nächsten, die Gitarreros frickeln sich die Fingerchen wund und das Schlagzeug darf nach jedem Take neu bezogen werden. So wirds zwar nix mit den Schwiegereltern, aber man hat einen Mordsspaß.

Ob das alles auch noch auf Albumlänge klappt, kann man sich wohl ab September 2011 überzeugen, wenn die neue LP „Doradus“ das Licht der Welt erblickt. Die Wartezeit bis dahin ist geneigten Fans und solchen, die es werden wollen, mit diesem Re-Release jedenfalls angenehm verkürzt worden.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Feinundknusprig (Deutschland)
Author: Hadem
Datum: 2011-04-21

BEAR sind bisher noch nicht wirklich großartig in Erscheinung getreten, was wohl auch daran liegt, dass ihr Debutalbum “Doradus” erst im September zu erwarten ist. Ihre erste EP Abstractions überzeugte allerdings schon auf ganzer Linie, und das Quartett aus Antwerpen hat die Scheibe gerade erst neu Mixen und Mastern lassen.

Das Re-Release Abstractions 2.0 erscheint morgen den 22.04.2011 und wer da nicht reinhört ist selber Schuld. Denn neben den typisch aggressiven Shouts und Growls finden sich hier Instrumentalisten zusammen, die besser nicht sein könnten. Das Ganze erinnert an eine Mischung aus Meshugga und Disturbed: Harte Riffs, ein brachiales Drumset, technisch abgefahrene Rhythmen und Melodien und mit Maarten am Mikrophon ein Sänger, der im cleanen Bereich sehr an David Draiman (Disturbed) erinnert.

Ich kann den Sound der beiden Veröffentlichungen leider nicht direkt vergleichen, da ich die erste Ausgabe von Abstractions schon vor Monaten hörte und das neue Release erst seit ein paar Wochen testen konnte. Aber auch ohne diesen Direktvergleich muss man der Scheibe Respekt zollen. Der Sound erinnert auch hier, irgendwo zwischen Gitarren und Bass, an Meshugga, bleibt aber in einem eigenständigen Gefilde, das auch Wiedererkennungswert besitzt.

Ich bin tierisch gespannt was die Jungs aus Belgien auf ihrem Album fabrizieren werden. Man liegt aber wahrscheinlich nicht falsch mit der Annahme, dass es Tech-Metal auf höchstem Niveau zu Hören geben wird. Von mit gibts ein dickes Thumbs up!

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"ABSTRACTIONS 2.0"

W-Fenec (France)
Author: (The) Aurelio
Datum: 2011-04-21

Nouveau venu au sein de l'écurie hardcore Let It Burn Records, référence du genre sur la scène européenne au même titre qu'un Customcore Records (Primal Age, The Arrs) si on veut être chauvin ou qu'un I for Us Records (Birds in Row, Reno, Nine Eleven) pour être équitable avec nos amis belges, Bear est également un nouveau venu tout court (il ne s'est formé "que" l'an dernier) en matière de hardcore metal prog qui déboîte une épaule. Son Abstractions 2.0 n'en est pas moins une sacrée correction métallique, gueularde et bien féroce, mais avant tout assenée par un gang originaire d'Outre-Quiévrain qui marteau-pilonne les conduits auditives tout en sachant déjà parfaitement ce qu'il fait.

Pour cette réédition de l'EP, sortie chez le label italien, les cinq morceaux le composant ont été remixés et remasterisés avec pour conséquence immédiate, un son qui se révèle assez énorme, surtout pour un premier effort. Logique en même temps, chez Let It Burn, on ne fait pas vraiment les choses à moitié (cf : Poison My Blood, To Kill). "Decades" ouvre le feu et mitraille à tout va. Techniquement c'est parfait, artistiquement, c'est pas mal aussi. Un hardcore tout en ruptures, breaks sulfuriques et changement de cadence impromptus drivés par un préposé aux hurlements qui assure le show sans ciller. Bear évite les balles et ripostent en sortant l'artillerie lourde ("Injuries 2.0", "To sleep on rails 2.0"). Quasiment quinze minutes de musiques et cinq titres dans le barillet. C'est court mais c'est implacable. C'est rageur et bigrement bien troussé. Animal juste comme il faut.

Riffing de tueur, section rythmique qui laboure les enceintes bien comme il faut, Bear donne dans le metal hardcore subversif agrémenté de quelques passages prog bourrins exécutés tantôt en mode allegro/mezzo-forte, tantôt en jouant les bulldozers métalliques qui déboisent tout ce qui trouve sur sa route, toujours le couteau entre les dents. "Speaking in red" est du reste un modèle du genre au rayon "destruction, annihilation et autres petites douceurs". Des friandises HxC que les oursons belges se plaisent à rendre toujours plus savoureuses notamment avec notamment le très délicat "Manicure for the masses 2.0" chargé de conclure les débats, une véritablement correction métallique infligée par un groupe qui ne rigole pas avec la manière. Et si l'ensemble ici proposé manque singulièrement d'originalité, surtout après les deux premiers titres, délaissant peu à peu le léger côté prog qui rendait sa musique inventive pour basculer dans un nu-hardcore, certes bien troussé, mais un peu convenu. Pour le reste, c'est quand même béton. Concis, hargneux, efficace.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Allschools (Deutschland)
Author: Clement | Rating: 7/10
Datum: 2011-04-20

BEAR haben einen Vertrag mit Let It Burn Records unterschrieben und bringen nun ihre Debütscheibe “Abstractions 2.0″ remixt und remastert über das Münchner Hardcorelabel raus. Warum? „So soll für alle Fans die Wartezeit auf das kommende Full-Length Album “Doradus” verkürzt werden und außerdem ist die Debütscheibe dann für immer und ewig in einer besseren Qualität verfügbar.“ Wie „Abstractions 2.0“ klingt, könnt ihr HIER nachlesen. Nur noch soviel:

BEAR sind vertonte Hyperaktivität, denn sie klingen nicht hinreichend kontrollierbar und musizieren überaktiv. Scheinbar sind die Antwerpener getrieben vom musikalischen Wahn, dauerhaft überstrapazieren zu müssen. Nur ganz selten kommen leichte Harmonieansätze, seien es FF-Refrainversatzstücke oder emotional melodische Sequenzen. Es regiert der Wahn, alles kaputt machen zu müssen, ohne jedoch in die Chaosregionen abzudriften. Denn trotz eines technischen Wahnwitzes (die Belgier bezeichnen ihren Erguss „Tech Metal“) schreibt das Quartett „Songs“, die ein Ende und Anfang haben und denen gemein ist, Spannung aufzubauen und diese zu halten. Auch die verbesserte Produktion (die fett fett fett ist) trägt ihren Teil dazu bei, dass dieses Verwirrspiel aus Death Metal, Hardcore und technischer Finesse nicht zum täglich Reißbrett-Brot der modernen Musik geriert. BEAR müssen unbedingt im Ohr behalten werden!

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Burn Your Ears (Deutschland)
Author: Kai | Rating: 8,5/10
Datum: 2011-04-10

Die Belgier BEAR haben im letzten Jahr ihre erste EP „Abstractions“ herausgebracht. Mittlerweile haben sie einen Deal mit Let It Burn unterzeichnet und werkeln vermutlich am ersten Full Length. Aber was macht man in der Zwischenzeit? In diesem Falle einfach mal die EP remixen und nochmal mit dem neuen Partner auf den Markt bringen. Na, und wenn das nicht ihr Schachzug gewesen wäre, hätte ich diese wunderbaren fünf Songs vermutlich niemals gehört.

Und das wäre in der Tat eine Schande, da die vier Belgier hier eine Mixtur aus technischem Death Metal und Hardcore abliefern, die a) ziemlich brutal, b) ziemlich gut und c) einfach nicht nach dem klingt, was ansonsten unter Metalcore verstanden wird. Zwar klingen sie auch nicht nach RISE AND FALL (schon eher nach CONVERGE und Konsorten), die ja ebenfalls aus Belgien stammen, aber sie machen ähnlich viel Spaß, da eben auch sie eine eigene Interpretation dieser Musik auf die Kette kriegen und nicht nur die gängigen Schemata rauf und runter spielen.

Um mit BEAR etwas anfangen zu können, muss man es aber durchaus schon etwas wüster mögen, da das Quartett hier kaum Luft zum Durchatmen gewährt. Ok, ab und zu schälen sich sehr melodische Riffs heraus und der wahnsinnige Drummer versucht mal nicht, es kaputt zu schießen, aber zum Großteil überzeugen BEAR mit purer Brutaliät, die aber eben gut justiert und abwechslungsreich ausgelegt wird. Die Songs klingen natürlich schon ähnlich, aber das Songwriting ist einfach klasse: man kann eben nicht vorhersehen, wie genau es weitergeht, und Schlagzeuger Serch gibt sein Bestes, um den Hörer bei der Stange zu halten. Auch die Vocals sind den einzelnen Parts angepasst und man fragt sich automatisch, wie die Jungs wohl auf voller Länge klängen.

Meiner Meinung nach haben Let It Burn Records hier wirklich eine vielversprechende neue Band unter Vertrag genommen, die den extremeren Sektor des Chaos/Metal/Hardcores für europäische Verhältnisse ziemlich durcheinander wirbeln dürfte. Glückwunsch!

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"ABSTRACTIONS 2.0"

New Breed Of Metal (Croatia)
Author: Dilidjent | Rating: 4/5
Datum: 2011-04-10

Iako profinjen ukus u muzici prvenstveno zahtjeva da se posvetimo određenom bendu ukoliko nas taj bend uopšte zanima odmah u početku ove kratke priče moram naglasiti važnost promocije samog benda kako uz pomoć izdavačkih kuća, tako i kroz samo predstavljanje benda vlastitim adutima koji govore sami za sebe. Nažalost smo svi ljudi te revnosno pratimo liniju manjeg otpora koja nas prečesto odvede u dubok i napušten ambis loše muzike koja se polako sve više širi u metalu. Naime, riječ je o tome da mnogi bendovi modernog metala koji inače sadržajno spaja nespojivo teško mogu opisati svoju muziku nazivom benda, te u tom slučaju posežu za malo previše prejednostavljenim imenima koja ponekad svojim lakrdijsko-zabavnim sadržajem zna biti interesantna, dok u mnogo više slučajeva posluži kao fatalni kamen spoticaja za veoma kvalitetan bend.

Kakogod, u nastavku se želim držati konkretnih primjera te ću se u tu svrhu osvrnuti na Belgijski bend Bear koji u 2010 godini samostalno izdaje EP „Abstractions“ te napornim radom, koji uključuje UK turneju sa While She Sleeps u istoj godini, biva nagrađen ugovorom sa izdavačkom kućom Let It Burn Records iz Njemačke u narednoj godini i slijedi re-izdavanje pomenutog EP-a.

Možda vam se ne čini tako ali goruća tema današnjice tj. opis muzičkog pravca pojedinog benda, postaje jasna kada se upustimo u žanrovsko deklarisanje ili površnu deskripciju jedne klasične R&R postave kao što je Bear. Drugim rječima, ovaj četveročlani bend svojim, progresivnim i modernim čvrstim zvukom te odličnim aranžmanskim uređenjem pjesama predstavlja pravi egzemplar modernog progresivnog, pa usuđujem se reći, djent metal benda. Stvar je u tome što ovakav kompleksan zvuk i izvedba istog, iako praćen jakom produkcijom koja uključuje pozadinsko popunjavanje kompleksnih i brzih rifova te u ponekim dionicama daje paravi ambijentalni ugođaj clean vokalu, predstavlja pravu umjetnost i cilj svakog iole tehnički naprednijeg benda.

Konkretnije rečeno, kada Leanderove brze gitarske dionice dropovanog štima popraćene Driesovim basom, spojite sa neobičajenim ritmovima bubnjara Sercha, te ovu simbiozu prekrijete, kao šlagom tortu, Maartenovim pomalo čudnim shout/scream/growl glasom koji zna poprimiti odlične razmjere clean vokala dobijete bend Bear te, po meni, njihovu najbolju stvar sa EP-a „Abstractions“ pod nazivom „Speaking Is Red“. Međutim i sami ćete zaključiti da nakon intenzivnijeg preslušavanja EP-ja „Abstactions“ svaka pjesma, nije bitno da li se radi o "Decades", "Injuries", "To Sleep On Rails", ili "Manicure For The Masses", ima potencijalni prizvuk hita, ali iako ove riječi hvale s jedne strane posjeduju svu vrijednost koju i predstavljaju, Bear nije bend kojim će se potencijalni slušaoci oduševiti na prvu. Naime iako su aranžmanski unikatni, kao i većina modernih metal bendova, na nekim od pjesama postižu melodičnu sličnost, bendova koji vjerovatno predstavljaju njihove glavne utjecaje kada su u pitanju tehnikalije i bruralan zvuk kojeg Bear nastoji usavršiti. Mada se mnogi neće složiti sa ovim što slijedi, ali jednostavno moram reći da mi je bilo nemoguće propustiti sličnost između "Embrace the World" od Gojire i Bear-ove pjesme "To Sleep On Rails". Iako se ove dvije stvari potpuno razlikuju nakon uporedivnog slušanja ukoliko pažljivo pratite moći ćete zamjetiti utjecaj Gojire o kojem govorim.

Na samome kraju preostaje mi još samo da dovršim uvod te zaključim ovu priču kada je u pitanju odličan belgijski bend Bear te njihovo prvo izdanje „Abstractions“. Uzimajući u obzir da im se sreća nasmiješila tek u 2011-oj godini te da do sada nisu dobili onaj medijski prostor koji zaslužuju moram reći da su odradili odličan posao za koji će tek od ove godine pokupiti plodove svoga rada. Za sami kraj napomenut ću nimalo šaljivi slogan benda koji glasi: „OBEY THE F****** BEAR“ pa se vi usudite da ne poslušate ono što ovaj bend ima za ponuditi i nemojte se iznenaditi ako do iduće godine uz jaču promociju i potporu budu u samom vrhu progresivnog/tehničkog (a ja se nadam) i djent metala koji im je iskreno najbolja opcija koju mogu pratiti poslije EP-ja „Abstractions“.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Own Blood Magazine (Deutschland)
Author: Benjamin Büttner | Rating: 5/10
Datum: 2011-04-07

Leck mich am Arsch! Was für'n Brett! Klingt wie das uneheliche Kind von Converge, The Locust und Sepultura (wegen dem Groove, oder so), und das aus dem fernen Belgien. Aber das Chaos einer astreinen Mathcore Band. Das ist schon mal klar!
Bei Abstractions 2.0 handelt es sich um ein Re-Release einer in Eigenregie aufgenommenen und veröffentlichten Scheibe aus dem Juni 2010, um die Zeit zum bald erscheinenden Album "Doradus" zu überbrücken. Daher auch das 2.0, da alle Tracks nochmal Remastered wurden, um einen noch fetteren Klang zu erzeugen. Was die Jungs da technisch abliefern, langt mir allergrößten Respekt ab. Klingt als würde die Wall Of Death direkt durch die Wohnzimmertür kommen, alles verwüsten, und dann wieder verschwinden. Genau so lange bleibt aber leider auch die Musik, denn die großartige Produktion kann leider nicht darüber hinweg täuschen, dass Bear in einer Welt, die von Converge, Dillinger Escape Plan und Konsorten beherrscht wird, einfach zu austauschbar klingen. Bleibt zu hoffen dass Bear auf ihrer Full-Lenght mutiger werden, ihre durchaus vorhanden Fähigkeiten kreativer einsetzen und sich hinter ihrer Mauer des Chaos hervortrauen um etwas beständigeres zu schaffen.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Heartbeat Media (Deutschland)
Author: Tanja Adis
Datum: 2011-04-05

Bear haben einen Vertrag mit Let It Burn Records aus Deutschland unterschrieben und bringen nun ihre Debütscheibe “Abstractions 2.0″ remixt und remastert über das Münchner Hardcorelabel raus. Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich die vier Mitglieder von Bear zusammengetan haben, um gemeinsam Musik zu machen.

Ihr werdet Euch nun sicher fragen, wieso Let It Burn Records die Debütscheibe von Bear nochmals rausbringt. Das hat einen ganz einfachen Grund. So soll für alle Fans die Wartezeit auf das kommende Full-Length Album “Doradus” verkürzt werden und ausserdem ist die Debütscheibe dann für immer und ewig in einer besseren Qualität verfügbar. Bear kommen aus Antwerpen und haben damals ihr Debütalbum selbst eingespielt und veröffentlicht. Die brachiale Mischung aus Hardcore und Metal wird von energiegetriebenen Akkorden und schnell vorwärts galoppierenden Drums vorangepeitscht. Übrigens haben sich Bear in die Red Left Hand Studios aufgemacht, um ihre Langrille “Doradus” einzuspielen. Bis dahin kann man sich also mit dieser MCD im Zimmer einschliessen und seine Freude daran haben.

FAZIT: Das Quartett aus Antwerpen brettert mit mächtig Druck und Schmackes aus den Boxen und man darf gespannt sein auf das, was sie demnächst als Full-Length Album abliefern werden. Schön, dass sich Let It Burn Records die Mühe gemacht haben, das Debüt nochmals in besserer Qualität zu veröffentlichen. In dieser Qualität ist “Abstractions 2.0″ nämlich jetzt ein richtig mächtiges, vertracktes und hakiges Brett. Seien wir mal gespannt, was da noch so alles kommen wird.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Got A Nerve! (Deutschland)
Author: Stephan
Datum: 2011-03-28

Um die Wartezeit auf die in diesem Frühling erscheinende Scheibe "Doradus" zu verkürzen, haben sich Bear und Let It Burn Records entschieden, den Vorgänger "Abstractions" in neuem Gewand auf den Markt zu werfen. Aus Abstractions wird also Abstractions 2.0, aus dem wuchtigen Tech-Metal-Sound wird dank dickerem Rundum-Paket noch wuchtigerer Tech-Metal-Sound. Das Quartett und inesbesondere Drummer Serch scheinen für Kompromisse nicht viel übrig zu haben, Bear schwingen ihre Tatzen mit voller Wochen und bieten euch während der fünf Songs experimentellen Hochgeschwinigkeits-Metalcore, der seine abwechslungsreiche Seite durch schleppende, melodische Breakdowns erfährt. Es knallt mächtig im Gebälk, bei den hartgesottenen Kämpfern in der Musikszene dürfte die Neuauflage der MCD, die im vergangenen Jahr in Eigenregie auf den Markt geschmissen wurde, die Wartezeit definitiv freudig verkürzen. Wenn es zum Stil passt und der Sound eine fette Rundumerneuerung genießt, dann haben Re-Releases einen leckeren Beigeschmack. Wuchtig, düster, die Sonne verdunkelnd.

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"ABSTRACTIONS 2.0"

Demofarm (Belgium)
Author: demofarm | Rating: 5/5
Datum: 2011-03-26

Abstractions kicks off brutally with the song ‘Decades’ of which we remember the pounding drums next to the excellent singing of Maarten Albrechts. The band reminds us of The Dillinger Escape plan because of the mix between the more brutal sounds and the melodic parts. The raging guitars promise the best for their upcoming debut fullCD. ‘Injuries’, on the other hand, reminds us more of Converge’s masterpiece ‘Axe To Fall’ mixed with Killswitch Engage. What an Antwerp masterpiece: with each song they unleash their furies and go for it 100%. One of the most promising bands coming from Antwerp (B) the last year, this is a band you’d like to keep an eye on. We’re anxiously awaiting their debut full CD and reserve a spot for the year-lists of 2011 as one of the best albums in metal & punk. We’re curious!

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05/2012 - CD