REVIEWS OF "POISON MY BLOOD"
REVIEWS OF "THE COUNTESS"
01. Nuskull (Hungary)
02. Burn Your Ears (Deutschland)
03. Durchdes Welt (Deutschland)
04. Helldriver (Deutschland)
05. Enemy.at
06. Ondalternativa (Italy)
07. The Pit (Deutschland)
08. Allschools (Deutschland)
09. Metal Inside (Deutschland)
10. Thrash Mag
11. More Than Core (Belgium)
12. Outofstephc
13. Metal Norge
14. Metalnews (Deutschland)
REVIEWS OF "THE GREAT NORTHERN"
15. Punkrock Theory (UK)
16. Metalnews (Germany)
17. FUZE (Germany)
18. Helldriver Magazine (Germany)
19. Dosenmusik (Germany)
20. Waste Of Mind (Germany)
21. Poisonfree (Germany)
22. Firealive (Italy)
23. Roarzine (The Netherlands)
24. UNITY Magazine (Germany)
25. W-Fenac (France)
26. Saladdays-Mag (Italy)
27. Partyausfall (Germany)
28. Asice (The Netherlands)
29. Got A Nerve? (Germany)
30. The Pit (Germany)
31. Rock-Metal-Punk.be (Belgium)
32. Allschools (Germany)
33. Durchdeswelt (Germany)
34. Burnyourears (Germ)
35. Stormbringer.at (Austria)
36. Own Blood Magazine (Germany)
37. Babieseater (Serbia)
38. Babieseater (english Version) (Serbia)
"THE COUNTESS"
Nuskull (Hungary)
Author: Zahorán Csaba | Rating: 7/10
Datum: 2012-04-26
A belga Poison My Blood valahogy sosem tudott bekerülni a legnépszerűbb európai metalcore-ligába, ennek pedig kétségkívül a srácok által űzött biztonsági játék volt az oka. Elvégre ha abban meg is állapodhatunk, hogy a választott név kevésbé szerencsés, ez az érzet csak tovább fokozódik, mikor rádöbbenünk, hogy az eddig két nagylemezt megjelentető bandára a Misery Signals mellett a Poison The Well hatott a leginkább érezhető módon. Az eddigi prekoncepciókon azonban elég hathatósan változtat a The Countless, ugyanis ha már a legutóbbi lemez, az Eskil Lövström (Cult Of Luna, Refused, Poison The Well) társaságában rögzített The Great Northern hallatán is sejthettük, hogy a matekos indíttatású, disszonáns témákkal élcelődő metalcore egyáltalán nem idegen a srácoktól, úgy most ez az elem a dalok középponti szervezőelemévé válhatott. Ugyanakkor ez a lépés minden korábbinál nagyobb teret biztosít egy olyan zenei elemnek, ami eddig szintén csak hangulatfokozóként bukkant fel: nem másról van szó, mint a post-metalról. Akik járatosak a műfajban, pontosan tudják, hogy Nyugat-Európában ez a hangzás milyen sziklaszilárd keretet és tartást ölt magára, és ennek köszönhető az is, hogy a banda friss EP-je – ha maradéktalanul nem is tökéletes, de – bővelkedik az emlékezetes pillanatokban. Az alapkoncepció még mindig olyan, mintha egy mélyre hangolt Poison The Wellt hallanánk, amelyik előszeretettel bonyolódik olyan hangulati játékokba, amit a The Oceantől, a Cult Of Lunától és a Bursttől hallhattunk korábban, és ha ez a képlet nem is makulátlanul eredeti, mindenképp hatásos és erőteljes. A felvétel csúcspontja kétségkívül az előzetesen megosztott Obey The Sirens, amit ilyen értelemben kár volt ellőni, de a Winter’s Breath tamos kiállása is megérdemli a figyelmet, és ennek jegyében elmondhatjuk, hogy minden dalban vannak értékes pillanatok. Kár, hogy ez még mindig nem bír akkora svunggal, hogy önálló és hiánytalanul lebilincselő együttesként beszélhessünk a Poison My Bloodról, de ahhoz mindenképp elég az alábbi felvétel, hogy amennyiben a srácok a közelben járnának, mindenképp látni akard majd őket.
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"THE COUNTESS"
Burn Your Ears (Deutschland)
Author: Kai | Rating: 6,5/10
Datum: 2012-04-25
Die letzten beiden Platten von POISON MY BLOOD haben mich ziemlich umgehauen. Chaotischer, metallischer Hardcore, der seinen eigenen Regeln folgte und von einer unglaublich druckvollen Stimme nach vorne geprügelt wurde. Mit dieser EP habe ich dagegen ein paar mehr Probleme, obwohl sich ihr Grundrezept eigentlich gar nicht so stark geändert hat.
Eventuell sind die Belgier noch etwas chaotischer und schwerer verdaulich geworden. Zwar fängt die EP noch einigermaßen verständlich an, driftet aber irgendwie immer weiter ab und ich frage mich bei einigen Stücken tatsächlich, ob ihnen eine kürzere Spielzeit nicht wesentlich besser gestanden hätte. Ich vermute mal, die Jungs wollten ihr Songwriting steigern und sind dabei ab und zu über das Ziel hinaus geschossen. Zwar gehen die Stücke nur bis an die Vier-Minuten-Grenze – wirken aber irgendwie länger.
Natürlich zeigen POISON MY BLOOD hier auch wieder, was sie technisch können, dass sie Breakdowns auf ihre eigene Art und Weise behandeln und wie unglaublich dieser Sänger seinen Hass rausrotzen kann, aber es haut mich einfach nicht mehr so vom Hocker. Zwar waren auch die älteren Release schwer verdauliche Kost – aber irgendwie lohnenswerter, während das hier dann doch teilweise ganz schön anstrengender Krach ist. Zwar bauen sie auch hier wieder ordentlich Atmosphäre hier und da ein, aber etwas mehr Dynamik – also auch mal ruhigere Momente – hätten der EP definitiv noch mal was gegeben.
Ich kann nicht exakt bestimmen, was ich an ihren Alben besser fand, aber auf „The Countess" fehlen mir die zwingenden Momente, bzw. werden eben diese überlagert vom puren, krachigen Chaos. Irgendwie ist mir das zu anstrengend...
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"THE COUNTESS"
Durchdes Welt (Deutschland)
Author: Durchde
Datum: 2012-04-23
Nach dem spannenden Einstandswerk -The Great Northern- beim Münchener Let it Burn Label, legen die Belgier nun knapp zwei Jahre später fünf neue Tracks in Form eine Mini CD nach.
Da es sich in vertrauten Gefilde einfach besser arbeiten lässt, haben Poison my Blood kurzerhand ihren Proberaum als Studio umfunktioniert und den Mix & Mastering von -The Countess- in die Hände der Jungs von Tonmeisterei Oldenburg gegeben. Herausgekommen ist ein mächtig fieser Brocken aggressiver metallischer Hardcore, gespickt mit zahlreichen Raffinessen.
Der Grundtenor von -The Great Northern- wurde übernommen und die Postrock Elemente weiter ausgebaut. Die neuen Songs klingen dadurch deutlich tiefgreifender. Man erlebt auf der einen Seite vermehrt melodische rockigere Parts und bietet als Kontrast auf der anderen Seite atmosphärischere und bedrohlichere Strecken als in der Vergangenheit. Ihre aggressive und angepisste Note haben Poison my blood trotz stilistischer Erweiterung nicht verspielt und klingen in den straighten Parts mit den verspielten Gitarren im Hintergrund deutlich breiter.
Ihre Mathcore Ausflüge erinnern mich an die guten alten Botch und in den Chaosparts reicht man fast an die Größe der Marke Converge. Doch schon kurz darauf werden alle möglichen Vergleiche zu Nichte gemacht, wenn Poison my Blood in spannungsgeladene Tunes eintauchen und so ihr völlig eigenes Süppchen kochen.
Die Belgier haben mit den fünf Tracks von -The Countess- einen leckeren Appetithappen geschaffen, welcher Lust auf eine neue Full Lenght macht. Wenn Metalcore durch Bands wie Poison my Blood weiter ausgebaut wird und sie sich bereit zeigen neue Türen zu öffnen, bleibt auch das oftmals totgesagte Genre weiter spannend.
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"THE COUNTESS"
Helldriver (Deutschland)
Author: rg | Rating: 3,5/7
Datum: 2012-04-20
Poison My Blood aus Belgien haben sich mit ihren ersten beiden Alben als interessanter Newcomer etablieren können. Jetzt legen sie gut ein Jahr nach dem starken Album „The Great Northern“ eine fünf Track EP nach. Mit an Bord ist ein neuer Sänger, der sich auf Anhieb stimmlich nicht allzu stark von seinem Vorgänger unterscheidet. Dennoch sind an den neuen Songs klare Unterschiede auszumachen. Am offensichtlichsten ist die Produktion, die diesmal sehr viel klarer und transparenter ausgefallen ist. Dies bedingt bzw. unterstützt die zweite Änderung im Sound. Die neuen Songs sind deutlich weniger atmosphärisch ausgefallen als es beim letzten Album der Fall war. Der Post-Hardcore Aspekt wurde zu Gunsten eines stärkeren Metalcore Anstrichs geopfert. Von vorhersehbarem Moshcore sind die Jungs allerdings noch immer recht weit entfernt. Die Songs warten allesamt mit verschrobenen Riffs, schrägen Beats und überraschenden Arrangements auf. Allerdings schaffen es die Jungs nicht mehr so gut wie bisher, die Songs wirklich rund zu gestalten. Immer wieder scheinen sie den roten Faden zu verlieren. Auch wurde in Sachen Melodien der Rotstift angesetzt, wirklich mitreißende Melodien sind kaum zu finden. So will der berühmte Funke einfach nicht überspringen. Sicher finden sich immer wieder coole Momente und Ideen in den Songs, wirklich schlüssige Songs sind aber nicht auf der EP zu finden. Schade, Poison My Blood machten auf dem letzten Album eine sehr gute Figur. Die neue EP bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück
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"THE COUNTESS"
Enemy.at
Author: Lukas | Rating: 2/5
Datum: 2012-04-16
Ein Besetzungswechsel und eine, über ein Jahr dauernde, Schaffenspause scheint den Belgiern nicht gut getan zu haben. Während uns das Debüt der Post–Hardcore Crew noch vom Hocker haute, bemitleiden wir ihre neue EP „The Countess“ zutiefst.
Zwei große Veränderungen erwarten uns auf dieser EP der belgischen Schlägerbrüder von Poison My Blood – War das Debüt Album wirklich frischer Wind in der eher festgefahrenen Post–Hardcore Szene, so scheint „The Countess“ eine klare Totgeburt zu sein: Der neue Sänger (Shouter) kann dem Alten bei Weitem nicht das Wasser reichen und auch die progressiven Passagen der übrigen Musiker überzeugen uns nicht. Die fünf Tracks quälen sich bemitleidenswert dahin und scheinen das Anzeichen reiner Kreativlosigkeit zu sein.
Da helfen auch akustische Passagen nicht – sowie falsch und scheinbar unüberlegt eingesetzte Tempowechsel. Auch die Produktion der Platte scheint nicht von guten Eltern zu stammen: Überzeugte der Vorgänger noch durch satteren und volleren Sound, so haben wir bei dieser Produktion in vielerlei Hinsicht das Gefühl, eher einer Demo-Aufnahme, als einem (halb-?)professionellen Studiotape zuzuhören.
Die neue, frische Platte von Poison My Blood enttäuscht praktisch somit auf ganzer Linie und stellt für unsere Redaktionshaie eine willkommene Mahlzeit dar. Weder Sound, noch der neue Sänger können uns in irgendeiner Weise überzeugen. Wir hoffen, dass die Jungs auf dem nächsten Album wieder mehr zurück zu ihren Wurzeln finden und wieder kräftig und(!) kreativ in die Ärsche treten…
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"THE COUNTESS"
Ondalternativa (Italy)
Author: Meskio | Rating: 4,5/5
Datum: 2012-04-13
Dal Belgio giunge questo EP bomba, a sorpresa, per i Poison my blood, band che incide per la Let it Burn/Acuity e rappresenta un certo filone di post hardcore emtallico/scuro, con giri circolari e screaming vocals che già dall'opener "Misanthropy" si fa apprezzare (qualche apertura melodica, qualche nota "quieta e lunga" di chitarra)per le doti compositive intrinseche del gruppo e per l'ottima padronanza tecnica.
"Obey the sirens" è bellissima, con parti che mi hanno ricordato molto i Meshuggah ai quali risponde un controcanto più melodico; tribalismi di batteria a centro canzone per poi trasformarsi in isterismi schizzati e veloci verso il finale.
La terza traccia e veloce, con parti tecniche e alternanza fra fraseggi chitarristici e momenti in cui basso e batteria giocano a demolirci mentre il feedback chitarristico resta in penombra.
"The lighthouse" mi ha ricordato molto il nervosismo a-là-Converge all'inizio e diventa un tour de force nervoso che mette a dura prova i nostri sensi, picchiandoci brutalmente e lasciandoci sospesi in un limbo, tramortiti dai suoni.
Chiusura affidata al quinto ed ultimo pezzo, "Dualism", che gioca con materia relativamente più lenta e pulsante fino ai ¾ ma che diventa un vortice nel finale.
Che dire? Solo 5 brani ma veramente una bellissima sorpresa che saprà martoriare le vostre casse e giocare con i vostri sensi.
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"THE COUNTESS"
The Pit (Deutschland)
Author: Katharina Neuert | Rating: 6,5/10
Datum: 2012-04-08
Hardcore-Fans dürften sich bei Poison My Blood über gar nichts mehr wundern – längst ist die Band aus den Untiefen des Underground emporgestiegen und in diversen Fanzines und auf einschlägigen Konzerten und Festivals ein gern gesehener Gast. Direkt bei den ersten zehn Sekunden des Openers „Misanthrophy“ der neuen Poison My Blood-Scheibe „The Countess“ fällt einem allerdings ins Auge, dass sich am Mikro ordentlich was getan hat: Schrie sich auf der ersten Platte „The Great Northern“ noch Wouter L’Homme die Seele aus dem Hals, haben die Herren auf der Fünf-Track-EP den Neuen Bjorn Seynave ans Mikro gestellt. Dass einem diese nicht unerhebliche Veränderung sofort auffällt, bedeutet jetzt nicht, dass der neue Sänger schlechter ist – aber die unterschiedlichen Stimmlagen sind kaum zu überhören.
Jetzt darf man sich darüber streiten, ob einem Wouters hysterisches Gekreische oder Bjorns alles niederwalzendes Gebrüll mehr zusagt – im ersten Durchlauf wäre ich noch eindeutig auf der Seite des alten Sängers gewesen, allmählich kann der Neue aber auch überzeugen. Dabei stehen seine Chancen eigentlich nicht mal besonders gut, denn auf gerade mal fünf Songs darf er zeigen, was in ihm steckt. Keine leichte Aufgabe, zumal das Debüt im November 2010 mit seinem brachialen Post-Hardcore-Sound ordentlich Staub aufwirbelte.
Hardcore sind die Jungs natürlich immer noch, auch die leicht progressiven Elemente, die das Debüt so spannend gemacht haben, kann man noch ohne großes Suchen vorfinden, aber irgendetwas Bestimmtes fehlt im „neuen“ Sound der Belgier. Natürlich sind immer noch Knallersongs dabei und allein beim Opener erkennt man schon die Post-Hardcore-Gitarren, die man im Laufe der Zeit förmlich lieben gelernt hat, und zwischendurch wird ein ruhiges Instrumentalstück als Kontrastprogramm eingesetzt, aber die Härte und Leidenschaft, die einem auf „The Great Northern“ förmlich entgegegenschwappte, fehlt hier leider.
Auch „Obey The Sirens“ kann lange nicht überzeugen, dann liefern Poison My Blood aber einen Doppelschlag unter die Gürtellinie: „Winter’s Breath“ gefällt schon vom Titel, bollert schön im Old-School-Style mit modernen Riffs versehen durch die Botanik, Bjorn keift sich die Seele richtig genial aus dem Leib und die Truppe hinterlässt nichts als verbrannte Erde und piepsende Ohren. Direkt im Anschluss folgt „The Lighthouse“ der Voll-auf-die-Zwölf-Tradition der Belgier. Allmählich freundet man sich doch mit den neuen Vocals an, fragt sich aber natürlich unwillkürlich, wie die Lieder geklungen hätten, wenn Wouter noch am Mikro stünde. Allerdings, Tracks wie dieser lassen einen zumindest nicht wehmütig an den vorherigen Sänger zurückdenken, denn Bjorn macht seine Sache hier schon verdammt gut
Fazit: Auf einer Fünf-Song-EP nur zwei wirklich gute Stücke in petto zu haben, reicht nicht, um an die vorherige Platte anzuknüpfen. Da haben sich Poison My Blood ein bisschen selbst ins Knie geschossen – ob es an dem neuen Sänger liegt, sei mal dahingestellt, vielleicht hat „The Great Northern“ die Latte aber auch schlichtweg viel zu hoch gelegt. Unterm Strich bleiben drei mittelmäßige Songs, die man sich mal nebenbei ganz gut anhören kann, und zwei richtig gute, die aber auch an das Prädikat „perfekt“ noch lange nicht herankommen. Schade eigentlich. Mal sehen, ob die nächste Full-Length-Scheibe wieder mehr Qualität zu bieten hat.
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"THE COUNTESS"
Allschools (Deutschland)
Author: Moppi | Rating: 5/10
Datum: 2012-04-03
„I´m Looking For The Truth – It´s There In Vivid Colors“ singt Bjorn Seynave in „Winter´s Breath“ – einem der fünf Songs, die auf „The Countess“ daran erinnern, stets brav Socken und Unterwäsche zu wechseln. Hätten die Belgier dem EP-Titel ein weiteres „L“ gegönnt, wäre die Anzahl jener Bands herausgekommen, die den Kleiderschrank vor der Aufnahmesession gründlicher durchsortieren sollten.
POISON MY BLOOD heißt der alles andere als aufgeräumte Oberbegriff anhand des gegebenen Beispiels: Die Produktion ist leicht bratzig und weder klar noch druckvoll genug um differenziert und dynamisch zu klingen, was bereits dem Opener „Misantrophy“ viel Energie nimmt. Die Band aus Landen puzzelt nach „The Great Northern“ weiterhin munter zwischen metallischem Hardcore als Fundament, der Noise-Anleihen beim Brettspielabend ebenso grinsend duldet wie progressive Ausflüge („The Lighthouse“) und vor allem dunkel bis verzweifelt voranschreitende Vocals. „Obey The Sirens“ rennt trotz ansehnlichem und clever positioniertem Chaos zu Beginn im Kreis und hinterlässt zu schnell eine spröde Rille aus der sich POISON MY BLOOD nur schwermütig im Zick-Zack-Kurs wieder herausprügeln können. „Dualism“ bietet da Anlauffläche, die nach den oft zu roh und klapprig klingenden Strukturen endlich genutzt wird, bevor sich „The Countess“ bereits wieder ungeadelt verabschieden muss.
Die EP bietet zwar eine stilistisch interessante Plattform, die das breitgefächerte (internationale) Kollegium jedoch mit Feinheit und Detailliebe interessanter und eingängiger zu gestalten weiß. Man kann POISON MY BLOOD nicht vorwerfen, keine Bügel für ihre Hemden oder zu wenig Klammern für die triefenden Riffs und klitschnassen Breaks parat zu haben, die den zwanzigminütigen Schleudergang zieren. Um die „vivid colors“ jedoch auf Dauer so frisch und delikat zu erhalten, bedarf es deutlich mehr Feingefühl und Temperament.
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"THE COUNTESS"
Metal Inside (Deutschland)
Datum: 2012-04-03
POISON MY BLOOD sind auf “The Countess” extrem agressiv unterwegs, vom Start weg der gut 20 Minuten langen EP wird Vollgas gegeben. Und sofort fällt die Produktion negativ auf, die sich nicht zwischen rau und klar-druckvoll entscheiden kann, und am Ende gar nichts ist, worunter die Songs natürlich leiden. Eigentlich ist „Misantrophy“ ein ganz passabler Metalcore-Song, aber durch die unglückliche Produktion fehlt ihm letztendlich der nötige Punch. Immerhin wird hier, wie auch bei den restlichen Songs, deutlich, dass POISON MY BLOOD handwerklich fit genug sind, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Allerdings fehlt ihnen das Gespür beim Songschreiben, wodurch sich „The Countess“ trotz nur fünf Songs schnell abnutzt. Manchmal zu hektisch, oft zu eindimensional-agressiv und insgesamt zu berechenbar kann die EP nur stellenweise überzeugen.
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"THE COUNTESS"
Thrash Mag
Author: G29 10MM | Rating: 8,7/10
Datum: 2012-03-26
Poison My Blood touts themselves as "Progressive Metallic Hardcore". In a way, that is a very fair assessment of the style. After listening to this album over and over, I have begun to change my distaste for all the subgenres that keep popping up (why cant techno just be techno? Now we have trance, trip hop, dubstep (ugh, dubstep)). This band has led me to believe that we need a new category: BRUTAL.
Poison My Blood hails from Landen, Belguim, with a sound that puts the small nation on the map. The Countess EP is a 5 track, almost 20 minute experience in adrenaline, frenzy and breakneck speed. As a fan of not overdoing and overcrowding one's sound, Poison My Blood has hit the sound and structure right on the head. The guitars scream a real visceral, almost dirty tone to their punishing grooves. The guitar work itself is not the most complicated work around, but that is certainly not a knock against the band or their work. At times, the guitar work feels almost pedestrian with its typically power chord based riffage. Pairing that with the break downs of cleaner cut, stop breaks of guitar power and discordant upper register squealing really defines just how great simple can be.
The bass and drum work in this album is simple sounding on the surface, but a deeper listen dictates otherwise. The drum work is very tight and is well orchestrated to make the EP sound like perfect brutal harmony. A slight bit of overuse of the crash cymbal can be a bit distracting, but not enough to really hurt this album i the points category. Mini drum interludes pepper this EP throughout, giving a change of tempo that hits like a two by four to the face. Just as the chugging guitars move you to 100 miles per hour, the guitars drop out, leaving drum and bass to rip you from your lull and bring you back in. Take the song Obey the Sirens. tempo changes, brutality to quietness, and screaming to less brutal screaming take the listener for a ride of ups and downs that is a true joy to endure.
The vocals add to the mayhem with a great balance of screaming to loud raspy singing. The vocals fit the sound perfectly. After all, you can't have dirty sounding instruments and then crystal clear vocals. Thankfully, Poison My Blood understands this. As for lyrical content, I was constantly drawn away from the lyrical content by the punishing guitars and drums. After a deeper focus, the vocals are the somewhat pedestrian n content, but I don't see that as a negative. Not everything needs to be profound, Gandhi type stuff.
The production on this album, like mentioned before is raw and unrefined, but not unfinished. Cleaning up the sound would have led to serious overproduction which can be a death blow to an otherwise great album. The songs blend into one another seamlessly for one thrilling ride. All of a sudden, twenty minutes have gone by, productivity has been thrown out the window, but its ok! The loss of time is worth every second and more with this release. I anxiously await further releases from Poison My Blood.
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"THE COUNTESS"
More Than Core (Belgium)
Author: Kevin Vankeirsbilck | Rating: 8/10
Datum: 2012-03-15
Poison My Blood is a Belgian post hardcore band who recently toured with Sarah, Where Is My Tea through Russia and Ukraine. They released their second and third album through Let It Burn Records. Their latest release is an EP called ‘The Countess’ and contains five songs. It will be released on the 20th of April.
The band is absolutely not that ‘insecure’ anymore if you compare this release with their debut album ‘Monuments‘. On that album they mainly followed the rules of the art and it stayed at the usual metalcore sound. The Countess is raw, melodic and approaches the chaotic side with some elements of psychedelic metalcore. The EP sure is made of pure energy and passion but I doubt that many people will like their style. So don’t expect some metalcore with heartbreaking breakdowns like their first release. It sure is something you have to get used to. The cool thing about the album is, if you put it really loud you get the impression of being at a gig because of the raw structures of the songs without having a shitty recording quality.
As I said before The Countess is an album you will love or just give it a few seconds and stop the album, so give it a listen on their facebook before concidering buying the album. Let It Burn Records has a great varied roster with this band with a new great release in the genre.
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"THE COUNTESS"
Outofstephc
Rating: 7,5/10
Datum: 2012-03-09
Poison my blood is ready to release their 5 track EP ‘The Countess’ coming April on Let It Burn Records, the recordings were done in the winter of 2011/2012. This metallic hardcore band from Belgium already released their debut album ‘Monuments’ in 2008 and its follower ‘The Great Northern’ in 2010.
I never was a big Poison My Blood fan and I never will be a big fan of most of the post-hardcore/metallic hardcore bands around. To be honest, listening to ‘The Countess’ haven’t changed my feelings a lot towards Poison My Blood. The technical well constructed metalcore with a dash of dragging sludge/post hardcore and an ear for melody makes from ‘The countess’ an intens and divers EP but nothing more.
If you like your hardcore to be raw, dark, massive and heavy then you never go wrong with a Poison My Blood release. 7.5/10
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"THE COUNTESS"
Metal Norge
Author: Erik | Rating: 3,5/10
Datum: 2012-02-18
Noen har fått salt på sin belgiske vaffel. Poison My Blood fra nettopp Belgia er straks ute med sin nye EP og med den er de atter et band som legger seg i rekkene til akk så mange band. Slettes ikke bakerst, men heller ikke først i linja.
De låner litt fra både metall og hardcore med en klype melodi rørt inn i sausen som kalles metalcore på samme måte som de fleste band innen denne sjangeren gjør.
Lite nytt fra denne kanten av sjangermiks, ganske grei oppskrift på typisk metalcore.
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"THE COUNTESS"
Metalnews (Deutschland)
Author: Michael Bambas | Rating: 3,5/7
Datum: 2012-02-18
"Schlechte Laune von der Stange"
Grobschlächtig, amelodisch und unverschämt ungehobelt stürmen POISON MY BLOOD - ein weiterer Vertreter der ewig schlecht gelaunten Post-Hardcore-Abteilung - ins Gefecht, ohne dabei sogar Rücksicht auf sich selbst zu nehmen. Vor allem der konstant unter Strom stehende Brüllwürfel dürfte das Haus nicht ohne vorangegangenes Intensivtraining seiner Stimmbänder verlassen, brüllt er sich doch schließlich über die gesamte Spielzeit hinweg den Hass aus seinem Leib. Die Mannschaft rund um ihn hat allerdings ebenso viel auf dem technischen Kasten; vor allem in Sachen Stamina steht man dem Fronter in nichts nach.
Man ziehe beispielsweise das wilde Gehacke am Ende von "Obey The Sirens" heran, das in einem Meer aus Dissonanz und Unrast den dramatischsten Schlusspunkt auf "The Countess" setzt. Die von den Vorgängern bekannten atmosphärischen Zwischenschübe wurden auf ein absolutes Minimum reduziert, um Geböller der Marke MISERY SIGNALS und CONVERGE zur vollen Geltung kommen zu lassen. Hektisch rollt, brüllt und kotzt das - druckvoll in Szene gesetzte - Geschwader auf den Hörer zu, der der Gefahr gefasst ins Ohr hört. Aufgrund dieses kompromisslosen Full-On-Approaches nutzt sich die Rezeptur dann aber auch recht rasch wieder ab. Ja, OK, wir haben verstanden, ihr seid scheiße drauf... wie wäre es mal mit Luft schnappen?
Mein Tipp: CENTURYs "Red Giant", das um die Jahreswende herum erschien, macht im Vergleich zu "The Countess" einen insgesamt homogeneren Eindruck und sollte daher einen höheren Platz in der Einkaufsliste als POISON MY BLOODs kleiner Vorgeschmack auf kommende Taten einnehmen. Mal gucken, wie selbige ausfallen werden.
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"THE GREAT NORTHERN"
Punkrock Theory (UK)
Author: Thomas Dumarey | Rating: 7.5 / 10
Datum: 2011-01-09
For album number two, Belgium’s Poison My Blood signed with Let It Burn Records and together they are now unleashing “The Great Northern” upon the unsuspecting masses. Yes,these guys play metalcore and yes, normally I can’t be bothered because I’ve grown so tired of the genre over the years. But Poison My Blood know all the tricks and they went for a more organic sound that’s dark and gnarly as fuck.
The vocalist has the kind of bark that is utterly convincing while the rest of the band is banging away at their instruments as if their lives depend on it while injecting the material with plenty of groove. The result is one brooding motherfucker of an album that will appeal to all the fans of acts like Misery Signals, Norma Jean and Poison The Well.
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"THE GREAT NORTHERN"
Metalnews (Germany)
Rating: 6 / 10
Datum: 2011-01-01
Die Belgier von POISON MY BLOOD dienen der aufgeschlossenen Hardcore-Gemeinde mit „The Great Northern“ dieser Tage ihr zweites Full Length-Album via Let It Burn an.
Auch wenn die Basiskoordinaten des Quintetts eindeutig im metallischen Hardcore liegen, so lassen doch bereits Album-, wie auch Songtitel vermuten, dass man es hier weder mit einer weiteren NYHC- oder Bollo-Metalcore-Klonvariante zu tun hat, sondern vielmehr mit ebenso anspruchsvollem wie wohldurchdachtem, progressiv angehauchtem und auch durchaus mal noisig-verquerem Hardcore.
Letzte Zweifel räumt umgehend „Isolation“ aus, das den Hörer direkt an der Gurgel packt und als Mixtur aus Tech-Death-artigen Gitarren, Postcore-Melodien, Hardcore-Gebrüll und wohldosierten Breakdowns zeitnah detoniert. Ähnlich ergeht es einem auch bei „We, The Dreamers“, das sich zwar etwas Metalcore-affiner gibt, dabei aber mitnichten an progressiv-noisigem Anspruch bzw. Ausbruch zu sparen gedenkt.
„Thieves“ legt noch mehr Metal-Gitarren obendrauf, noch mehr Postcore und noch mehr überraschende Breaks, getoppt noch von dem wutschnaubenden „Crossbearer“ oder auch „Iscariot“, wo bei aller bedrückenden Intensität dennoch immer wieder etwas ruhigere, proggig-postcorige Zwischenparts und Melodien kurz Atem schöpfen lassen. Dieses - nicht unanstrengende - Konzept zieht sich durch die gesamte Platte, musikalisch/handwerklich ebenso konsequent wie kompetent umgesetzt
Erholung oder Erlösung bietet kurzfristig das Instrumental „Fractures“, das zunächst als wunderschön atmosphärisches Intermezzo beginnt, nur um sich anschließend ebenfalls in ein Mini-Postcore-Drama zu verwandeln und den Weg für das fordernde „I, The Destroyer“ zu ebnen, das Prog-Metal mit wuchtig-brutalen Hardcore-Breakdowns fusioniert.
POISON MY BLOOD schaffen es hiermit scheinbar mühelos den alten, tätowierten Gevatter Hardcore mit u.a. TODAY IS THE DAY, CONVERGE, UNSANE, Postmetal/-core, NEUROSIS et al. eine unheilige Allianz eingehen zu lassen, deren Energie nachhaltig beeindruckt zurücklässt.
Der Umstand, dass beim grandiosen Rausschmeißer, „Year Of The Black Rat“, das gekonnt zwischen Prog-Hardcore-Eruptionen und atmosphärischer Postcore-Melancholie changiert und nochmal sämtliche Register zieht, auch noch ein gewisser Klas Rydberg [von CULT OF LUNA] als Gast vertreten ist, verwundert längst nicht mehr, sondern erteilt dieser Band lediglich den noch fehlenden Ritterschlag.
Mag Frontmann Wouter auch nicht über das abwechslungsreichste Organ verfügen, macht er das durch schieren Druck, Wut, Impetus und Einsatz aber ziemlich problemlos wett.
„The Great Northern“ ist ein absolut gelungenes Zweitwerk und Statement, das vielleicht ob seiner Sperrigkeit etwas Zeit braucht, bei dem aber eben nicht nur die unterkühlt stylische Aufmachung [das Artwork stammt von „Sons Of Nero“], der Sound und die Attitüde, sondern auch der Anspruch stimmt, was in diesem Genre längst nicht immer selbstverständlich ist.
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"THE GREAT NORTHERN"
FUZE (Germany)
Author: Ingo Rieser
Datum: 2010-12-01
„I’ll tear this place apart“, lauten Wouter L’Hommes erste Worte auf dem zweiten Album seiner Band. Gesagt, getan. Während der Sänger seine Gefühlswelt in Scherben drischt, gelingt es seinen Mitmusikern, große Songs aus kleinen Melodien und dem passenden Maß an Chaos entstehen zu lassen. Aufgenommen wurde „The Great Northern“ im winterlichen Schweden, und eine dunkle, lebensfeindliche Stimmung ist stets präsent. Unterkühlt klingt das trotzdem überhaupt nicht. Mit den ersten Takten stellt sich vielmehr die panische Hitze ein, die ein Tritt in den Unterleib eben auslöst. Alles brüllt hier die Einsamkeit und Isolation einer menschenleeren Landschaft heraus, die auch innerhalb belgischer vier Wände stattfinden kann. Obwohl L’Homme in seinen Texten immer wieder andere anspricht, befragt, anklagt, ist stets klar, dass er seine Befindlichkeiten allein mit sich selbst verhandelt. So entsteht ein außergewöhnlich stimmiges, dichtes und niederdrückendes Werk. Blieben POISON MY BLOOD zukünftig an dieser Stelle stehen, wäre das schon nicht schlecht. „The Great Northern“ bietet aber in fast jedem Song Ansätze für weitreichende
Entwicklungen.
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"THE GREAT NORTHERN"
Helldriver Magazine (Germany)
Author: Rolf Gehring | Rating: 5.5 / 7
Datum: 2010-11-27
Poison My Blood aus Belgien veröffentlichten 2009 ihr Debütalbum “Monuments”, was in der Szene auf offene Ohren stieß. Jetzt erscheint ihr neues Werk „The Great Northern“. Musikalisch steht die Band mit einem Bein fest im metallischen Hardcore und mit dem anderen schon einen Schritt weiter im Post-Hardcore. So bekommt man eine sperrige Mixtur aus frühen Cult Of Luna, aktuellen Poison The Well und The Hope Conspiracy. Die Riffs sind jederzeit aggressiv und bissig, der Shouter hat ordentlich Druck in der Stimme und für fiese Breakdowns wird immer wieder gesorgt. Gleichzeitig versteht sich die Band aber auch darauf, subtilere Stilelemente in ihre Songs einzubauen. Immer wieder kehrt Stille ein oder ein interessanter Melodiebogen umspielt den Song. So erzeugt die Band eine bitterböse Atmosphäre und erreicht, dass sich die Songs auf mehreren Ebenen abspielen. Derbe Moshriffs und anmutige Post-Hardcore Spannung muss sich nicht ausschließen. Die Band gestaltet ihre Songs sehr interessant und liefert immer wieder etwas Neues. So wird die Platte auch nach mehreren Durchläufen nicht langweilig. Eingebettet werden die Songs in eine düster, sperrige Produktion aus dem Hause Tonteknik (u.a. Refused, Poison The Well, Meshuggah). „The Great Northern“ ist eine tolle Platte einer vielversprechenden neuen Band. Stark.
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"THE GREAT NORTHERN"
Dosenmusik (Germany)
Rating: 11 / 15
Datum: 2010-11-25
Aus Belgien kenne ich jetzt nicht besonders viele Bands die im Hardcore unterwegs sind. Gerade deswegen war ich natürlich sehr gespannt was uns die fünf Jungs auf „The Great Nothern“ gleich um die Ohren hauen werden.
10 Hardcore, na ja eigentlich Post-Hardcore Tracks, sind es schlussendlich geworden. Neben den 2step Beats setzt die Band besonders auf metallerne Gitarren und ein Plastikkartonsound vom Schlagzeug, zu hell. Dabei können sie doch ganz anders, besonders wenn die Temposchraube angezogen wird, die Gitarren ordentlich Zug aufnehmen spielt sich das Schlagzeug im Hintergrund wunderbar ein und klingt sehr viel dunkler. Gerade bei energiegeladenen Breakdowns wie in „We, The Dreamer“ passt es dann perfekt. Dazu spielt die Band mit den Tempi und verlangsamt eine Lied um Melodien einzubauen oder einfach Spannung zu erzeugen. Das gefällt weil es kein dumpfes Hardcoregeprügel ist sondern eher schon sehr technisch angegangen wird. Der Gesang gefällt mir vorzüglich, er ist rau und authentisch. Daneben merkt man dem Sänger bei jedem Song an das er alles geben will. Zwar kickt nicht jeder Song beim ersten Mal und manchmal manövrieren sich Jungs ein wenig in die Ecke, kommen dort aber spielend wieder raus. Die kleinen aber feinen Breaks versüßen den 2Step und die Melodiepassagen dürften die Postler erfreuen. Eine gelungene Mischung die es schafft über 10 Lieder spannend zu bleiben auch wenn die ganz großen Highlights ausbleiben.
Poison My Blood spielen ein wenig mit den Genres ohne dabei gekünstelt zu wirken. Der Sound klingt organisch und nachvollziehbar. Besonders beim mehrmaligen Hören, entwickelt sich wirklich erst die ganze Vielfalt der Band. Die Melodien werden markanter, die Breaks werden aggressiver und es beginnt immer mehr Spaß zu machen.
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"THE GREAT NORTHERN"
Waste Of Mind (Germany)
Author: Tito Wiesner | Rating: 7 / 10
Datum: 2010-11-22
In Zeiten übertrieben dick produzierter Metalcore-Scheiben kann man ja glatt vergessen, dass es auch immer mal wieder Phasen gab, in denen der Sound der Stunde möglichst kaputt und verzerrt war. Poison My Blood scheinen genau in solch einer Phase groß geworden zu sein - ihr neues Album lässt angenehm an frühe Trustkill-Veröffentlichungen, manische Skandinavien-Wutausbrüche oder heftige New School-Gewitter denken.
Der Sänger brüllt und leidet, die Riffs sind wüst und direkt, die Drums mal aggressiv, mal vertrackt. Überhaupt beherrschen Poison My Blood den Spagat aus wütendem Metal und Hardcore, atmospärischen Midtempo-Momenten und gelegentlichen Chaos-Ausbrüchen nahezu perfekt. "The Great Northern" lässt immer mal wieder an Misery Signals, dann wieder an Cult Of Luna, The Bled oder auch Hope Conspiracy denken. Viel Abwechslung also, aber auch viel Potenzial und wahnwitzig viel Energie - da hat Let It Burn einmal mehr eine verdammt vielversprechende junge Band unter Vertrag.
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"THE GREAT NORTHERN"
Poisonfree (Germany)
Datum: 2010-11-21
Richtig gut finde ich das neue Werk von Poison my Blood aus Schweden. Aufgenommen in Umea, bei dessen Nennung einige alte Hasen hier immer noch automatisch Gänsehaut bekommen, präsentieren Let it Burn das neue Full Length der Schweden mit einer ordentlich Dosis modernen Hardcores, der zum Glück eine klar Schublade von Anfang an ablehnt.
Was gibts hier also? Okay, Schubladen auf: ein bisschen new schoolig klingt die Band, mit recht metal-befreiten Gitarren, aber dennoch viel musikalischer Power im Mid Tempo. Diese wird unterstrichen von einem krachigen, ehrlichen Shouter, und v.a. vielen netten Melodien von den Gitarren. Mal wird gemosht, mal gerockt, und klar gibts auch Metal, aber Metalcore wäre dennoch eine Zumutung für den facettenreichen, in gewisser Weise unspektakulären Sound der Band. Stattdessen baut man auf eine Menge Drive, der massig und hier und da auch richtig brutal wirkt. An anderen Stellen wiederum macht man der eigenen Hardcore-Vergangenheit den Hof, indem man ein bisschen flotter zur Sache geht. Die Tracks wirken trotz dieser Elemente auch alle ein bisschen punkig, gerade richtig dreckig produziert und nie aufgesetzt und schon gar nicht trendig.
Ein weiteres Element sind einige noisige Elemente, die aber nie quäkig oder störend präsentiert werden, sondern hier und da ein bisschen an Botch erinnern. Ja, kann man so sagen. Weitere Facetten sind ruhige, gelassene Momente wie z.B. im finalen Track sowie flirrende Gitarren, die für Tiefe und Atmosphäre sorgen. Dennoch bleibt die Platte handlich und homogen und recht zugänglich.
Schubladen... da war doch was. Okay, zur besseren Verortung hier noch ein paar: ein bisschen frühere Poison the Well höre ich, aber auch Misery Signals, For the fallen Dreams, gemischt mit diesem typischen bisschen Schweden-Sound, den alle Platten aus dieser Gegend unabhängig des Stils versprühen.
Ich finds geil. Knallt gut, bietet was für Ohr und Hirn und Fuß, und kommt irgendwie sympathisch rüber.
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"THE GREAT NORTHERN"
Firealive (Italy)
Author: Walter Regiani | Rating: 8.5 / 10
Datum: 2010-11-15
"The Great Northern" (November 2010, Let It Burn Records) is the second full length of Poison My Blood, a German metalcore band. This record is about the early Poison The Well, Remembering Never, Misery Signals and Zao. The sound is very aggressive: metal guitar riffs, stellar drumming, scream vocals, bringing out anger and rage. The technical approach is very professional, as long as the granitic production; intense songs with good musicality and also a bit of odd stuff.
The record gets experimental from time to time, it sounds like a beautiful storm, leaving the listener waiting for more. "The Great Northern" is a product of their own experience, bringing powerful emotions, from the start it hits you hard and fast, based around complex riffs and chords progressions. Get in touch with Poison My Blood and their new release "The Great Northern"!
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"THE GREAT NORTHERN"
Roarzine (The Netherlands)
Rating: 4.5 / 5
Datum: 2010-11-12
De Belgische hardcore scene staat nog altijd als een huis. Vorig jaar maakten ze indruk bij de dertig bezoekers tijdens een van de eerste Rolo Tomassi shows in Nederland: Poison My Blood. Begin november komt hun tweede album uit. De opvolger van het goed ontvangen Monuments wordt uitgebracht bij Let It Burn en is The Great Northern gedoopt. Opgenomen met de producers van onder andere Poison The Well, voorbeelden van de jonge Vlamingen.
De vergelijking met de op een break zijnde Amerikanen begint steeds meer op de achtergrond te raken. The Great Northern is boven alles een donker, zwaar album. Vocalist Wouter heeft zijn stem sterk ontwikkeld het afgelopen jaar. De vergelijking met Jesse Barnett van Stick To Your Guns (STYG) is moeilijk te omzeilen, al is STYG als band nog veel meer op punkgericht. De metalinvloeden zijn vaak duidelijk hoorbaar bij Poison My Blood. Ze trekken dan ook steeds verder in die richting, terwijl de eerste seconden van een nummer als ‘I, the Destroyer’ vooral aan oud The Dillinger Escape Plan werk doet denken.
Openingstrack ‘Isolation’ beukt er direct in. Langgerekte screams en dampende drumpedalen. Dit is de toekomst van de hardcore scene aan het werk. De nummers zijn stuk voor stuk op een perfect tempo. In ‘We, the Dreamers’ wordt een masterclass afwisselen tussen sing-along en ramwerk gegeven. Afsluiter ‘Year of the Rat’ eindigt met een prachtig langgerekt symfonisch stuk. Het nummer staat symbool voor de eenheid die The Great Northern als album vormt. Er zijn weinig nummers die er direct bovenuit steken, maar van missers zijn de Belgen nagenoeg niet te beschuldigen. Dit is een band die nog zoveel kan groeien. De weg naar de top wordt in zevenmijlslaarzen afgelegd.
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"THE GREAT NORTHERN"
UNITY Magazine (Germany)
Author: Manolito | Rating: 8.5 / 10
Datum: 2010-11-02
“Monuments”. So hieß das Debütalbum welches sie 2008 in den Rape Of Harmonies Studios aufgenommen und im Jahre 2009 veröffentlicht haben. Die Belgier haben sich nun zwei Jahre Zeit gelassen um neue Songs zu schreiben, diese zu perfektionieren und schließlich auf die Menschheit loszulassen.
Aufgenommen wurde das neue Werk in den Tonteknik Studios in Schweden. Produziert wurde das Werk von keinen geringeren als Pelle Henricson und Eskil Lövström, welche bereits den Sound von Bands wie POISON THE WELL, MESHUGGAH, CULT OF LUNA etc. prägten.
Tja. Und irgendwie haben sie zwischen dem Schreiben von Songs, dem Recording und allem anderen Kram drumherum auch noch Hunderte Shows spielen können.
Jetzt will ich aber mal sehen, was die Jungs hier geschaffen haben. Hier legt eine CD vor mir, mit einem sehr ansprechenden Artwork, darin 10 Songs die mir derbsten Hardcore versprechen.
Der erste Durchlauf der Platte bestätigt die düstere Stimmung des Artworks. Hier wird gebrüllt, hier werden harte Gitarrensalven rausgeschossen, hier wird Hass produziert. Eindeutig ist hier aber, dass die Platte keine reinrassige Hardcore Platte ist. Vielmehr finden sich hier gehörige Metalanleihen drin, die dem Sound der Belgier aber sehr gut stehen.
Nach den ersten 4 Songs manifestiert sich bereits eine Assoziation, wie POISON MY BLOOD klingen. Sie klingen definitiv wie die Faust im Gesicht! Und das mit einem guten Schuss Chaos in Songs, die irgendwie selten vorhersehbar sind. Man bräucht schon ein paar Durchläufe, bis man einigermaßen weiß, mit was die Jungs einen hier und da überraschen. Shouter Wouter übernimmt einen dicken Teil des Sounds der Band, lässt aber immer der Band genügend Platz zur Entfaltung. Das ist auch gut so. Denn das was die Jungs an den Instrumenten machen ist astrein. Alles ist im Einklang, nichts schiebt sich wirklich in den Vordergrund. Fratzengeballer meets gekonnter Atmosphäre.Und doch ist es immer Shouter Wouter, der hier einem den nötigen Dampfhammer verpasst. Kaum zu glauben was aus diesem Mann rauskommt. Kaum zu glauben, wie das live brettern muss.
Die Platte hat etwas über 38 Minuten Spieldauer. 2 bis 3 Songs mehr hätten es aber ruhig sein können. Denn die Platte wird nicht langweilig. Man will sie immer lauter drehen und Songs wie “Crossbearer” oder “I, The Destroyer” immer wieder hören.
Pure Zerstörung. Nix mit Friede, Freude Eierkuchen. Sondern Hass in den man sich volle Lotte verknallt.
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"THE GREAT NORTHERN"
W-Fenac (France)
Datum: 2010-11-01
C'est Belge, ça ressemble pas mal à un mix Architects meets Born from Pain et ça débarque tout droit de l'usine metal hardcore italienne Let it Burn Records, donc c'est bien. Poison My Blood n'a pas besoin de grand chose pour nous en convaincre, deux titres à tout casser... deux titres qui effectivement retournent tout sur leur passage au rayon concassage des tympans en mode café moulu. "Isolation" met le premier coup de parpaing, les riffs destructeurs bien en avant, la batterie qui arrose comme ça sans sourciller et le petit zeste de technicité de pointe qui fait mal aux cheveux ; puis "We, the dreamers" se charge d'exécuter la sentence.
Tout à la fois juge, bourreau et fossoyeur, le groupe lessive les tympans de l'auditeur à coups de lignes de guitares assassines pendant que le préposé aux hurlements ravageurs beugle dans le micro comme un forcené. Compacts, massifs et taillés dans le marbre, les morceaux s'empilent les uns sur les autres et, entre accélérations sauvagement punk ("Iscariot") et grosse marave métallique ("Thieves"), balancent des ogives thermonucléaires pour tester la solidité de nos conduits anti-missiles... ceux-ci déjà sérieusement ébréchés après s'être déjà fait pilonné par les premiers titres d'un The great northern qui a décidément plus d'une armes de dissuasion dans son arsenal destiné à la destruction massive (l'énorme "Crossbearer" en étant l'exemple le plus éloquent).
Une petite pause dans l'entreprise de démolition belge avec le paradoxal et orienté ambient rock "Fractures" puis Poison My Blood repart la fleur au fusil, assener les moshparts qui dérouillent avec le bien nommé cette fois "I, destroyer". Primal et frontal quand il s'agit de rentrer dans le gras sans prévenir ("The conscious ignorant") ou plus fin techniquement lorsqu'il s'agit de faire aussi mal certes, mais de manière plus insidieuse cette fois ("Comatose"), le groupe maîtrise, fait tout ce qu'il veut et c'est dans les règles de l'art qu'il impose une dernière fois sa griffe avec l'intense et implacable bombe à fragmentation metal hardcore punk qu'est "Year of the black rat", histoire de démontrer une fois pour toutes qu'un nouveau loup est décidé à faire la loi dans la bergerie hardcore européenne...
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"THE GREAT NORTHERN"
Saladdays-Mag (Italy)
Author: Eros Pasi
Datum: 2010-11-01
Attivissimi sul fronte live con tre tour europei in curriculum, i belgi Poison My Blood sono il classico esempio di come l’hardcore oggigiorno si stia espandendo verso territori fino a qualche anno fa impensabili. Considerazione che nasce spontanea dopo aver ascoltato il loro secondo lavoro ‘The Great Northern’, produzione niente male per via del suo mood malato e tutt’altro che easy listening. La loro formula mi porta a pensare insistentemente ai Poison The Well: la solida base rock dei brani, suoni gelidi, riff incalzanti e un cantato aggressivo sono elementi cari a Jeffrey e soci no? Dieci brani dalle atmosfere cupe dettate a mio avviso anche dalla scelta dei produttori, Pelle Henricsson ed Eskil Lovstrom hanno infatti giocato un ruolo importante in tutto ciò avendo nel proprio portfolio clienti band tutt’altro che banali all’ascolto quali Cult Of Luna e Refused. Insomma definire i Poison My Blood “hardcore” è un tantino difficile, troppo particolari per essere sminuiti in questo modo. Vista la giovane età dei musicisti e la strada stilistica intrapresa non c’è che dire, la curiosità di vedere come si evolverà il progetto è davvero tanta.
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"THE GREAT NORTHERN"
Partyausfall (Germany)
Rating: 9 / 10
Datum: 2010-10-28
Mit "The Great Northern" der Belgier "Poison My Blood" rutscht ein weiteres richtig gutes Release aus dem Let it Burn Bauchladen. Mir haben ja schon die vor kurzem veröffentlichten Platten von "To Kill" und "A Traitor like Judas" mächtig Spaß gemacht und hier verhält es sich nicht anders. Ich kann nur hoffen das Poison My Blood nicht das gleiche Schicksaal teilen wie To Kill und sich nach einer derartig grossartigen Platte einfach auflösen.
Wurde ihr schon recht guter Erstling noch im Rape of Harmonies Studio, welches vor allem für fast alle Releases von Heaven Shall Burn bekannt ist, aufgenommen, zog es sie für dieses Release nach Umea in Schweden, ins Tonteknik Studio, wo schon so illustre Bands wie Refused, Cult of Luna und Poison the Well ihre Platten einspielten. Wenn ich mir die Platte jetzt anhöre kann ich nur konstatieren: Der weite Weg hat sich gelohnt.
Auf dieser Platte wird metallischer und manchmal auch chaotischer Hardcore mit unfassbar wuchtigen und epischen Elementen, wie man sie von Cult of Luna oder Buried Inside erwarten würde, mit einem nahezu perfekten Songwriting vermengt. Harmonie und Dissonanz wurden hier grade zu perfekt ausgelotet. Die Platte ist von vorne bis hinten absolut spannend und selbst nach unzähligen Durchläufen staune ich immer noch über die stilistische Vielfalt, obwohl alles wie aus einem Guss erscheint.
Während Tracks wie "Crossbearer" oder "We, the Dreamers" eher nach vorne losgehen und nur kurz mit Gitarrenleads gespickt pausieren, bleiben andere Tracks eher im alles niederwalzenden Midtempobereich, bei denen nur kurz und präzise aufs Gaspedal getreten wird. Exemplarisch dafür sind Tracks wie "The Conscious Ignorant" und "Thieves", welche mit ihrer Wucht an die besten Momente der bereits erwähnten Buried Inside erinnern. Die darüber hinwegschwebenden und teilweise ausufernden Gitarrenmelodien erscheinen als eine Art Brücke zu der brachialen Dissonanz, die den Hörer versucht an die Wand zu drücken.
Was bleibt abschließend zu dieser Platte zu sagen? Das es ein Hammeralbum ist sollte wohl jeder mitbekommen haben und eigentlich sollte jeder der auch nur ansatzweise mit brachialen, progressiven Hardcore etwas anzufangen weiß, diesen 5 Belgiern eine Chance geben. Wer Bands wie Buried Inside, Cult of Luna, ältere Isis, meine alten Helden Uranus oder gar Converge mag, dem möchte ich fast versprechen das er nicht enttäuscht sein wird. Daher gebe ich der Platte 9 Punkte, mit einer klaren Tendenz zur 10. Ich selbst kann es kaum erwarten die Band auch mal live zu erleben. Belgien ist nun ja nicht allzu weit entfernt.
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"THE GREAT NORTHERN"
Asice (The Netherlands)
Author: Maurice | Rating: 3.5 / 5
Datum: 2010-10-26
The Let it Burn website states: "For fans of: Norma Jean, Poison The Well, The Hope Conspiracy and Misery Signals". Belgium's Poison My Blood want to give you a new insight in the metallic hardcore genre. Did they succeed?
A little bit, because with the production they go back to the nineties which means a warm atmosphere and not that compressed sterile shit from today. Not that the “The Great Northern” sounds outdated; the sound is aggressive without being overproduced. Without being pretentious Poison My Blood have recorded some vital tracks that are well-balanced too.
Poison the Blood knows the trick of giving the metallic hardcore the right groove (“The Concious Ignorant”) instead of just playing a Slayer riff or beatdown parts. Their approach reminds me of the long forgotten band Remembering Never (listen to “Thieves”). You know, heavy and mean stuff introducing the right melody on the right moment.
In the middle of the record the bleak instrumental track "Fractures" breaks up the songs. With “I, The Destroyer” the grooving monster continues again. Poison My Blood close off the record in Norma Jean with "Year of the Black Rat" that has guest vocals of Klas Rydberg of Cult of Luna. After a clean intermezzo the last part of the song kicks in, holding his powerful screams. “The Great Northern” couldn’t have been ended better.
The vague drawing on the front cover is decent but when I look at the beautiful drawing in the middle of the booklet I ask myself why they didn't use that one for the front. The drawing contains mountains on a shimmering night that are covered by falling snow; using this one as front cover would have been much more original for this type of music. A small remark for this otherwise competent record.
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"THE GREAT NORTHERN"
Got A Nerve? (Germany)
Author: Stephan
Datum: 2010-10-25
Ja leck mich am Arsch. Die Druckwelle, die einem in den ersten Sekunden des Openers "Isolation" entgegen geschwappt kommt, ist gewaltig. Hau ab, sie ist sehr gewaltig. Nach ihrem 2008 erschienenen Erstlingswerk "Monuments", sind die Belgier von Poison My Blood mit "The great northern" wieder zurück auf der Bildfläche - in Zusammenarbeit mit dem deutschen Vorzeigelabel Let It Burn Recrords. Wurde der Vorgänger noch in den Rape Of Harmonies Studios aufgenommen, in denen auch schon Heaven Shall Burn und Misery Speaks in die Saiten gehauen haben, ist der Fünfer diesmal nach Schweden gereist, um mit den Produzenten Pelle Henricsson und Eskil Lövström zusammen zu arbeiten, die bereits bei Refused, Poison The Well oder Meshuggah an den Reglern saßen. Die Grundlage stimmt also - und das Endergebnis ebenfalls. Poison My Blood legen es mit dem ersten Akkord darauf an, eure Venen gehörig zu vergiften, die chaotische Metalcore-Walze nimmt gnadenlos ihren Lauf. Verspielte Gitarren, gewaltige Schlagzeug-Arbeit, teils monströse Breakdowns und hier und da viel Durcheinander bestimmen das Geschehen. Doch die Belgier scheinen nie den Faden zu verlieren, in sich ist Song für Song stimmig. Die zehn neuen Songs sind Nichts für weiche Gemüter, für "The great northern" sollte man schon dick angezogen sein. Der gesamte Sound des Albums erinnert im Übrigen stark an die belgischen Landsleute von Rise And Fall - auch eine Spur von neueren Bury Your Dead-Werken schleichen sich mit ein. Fazit: wuchtig!
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"THE GREAT NORTHERN"
The Pit (Germany)
Rating: 9 / 10
Datum: 2010-10-18
Für diejenigen, die Poison My Blood nicht kennen, ist die Combo eine echte Überraschung: Zwar haben sich die Fünf „Hardcore“ auf ihr Fähnchen geschrieben, doch wer jetzt stures Gebolze erwartet, dem sei gesagt: Die Band hat noch mehr drauf. Progressive, technisch einwandfreie Einschlüsse gibt es hier zu hören, der Kontrast von filigran und Dampfhammer wird zwischendurch deutlich hervorgehoben und Sänger Wouter L’Homme brüllt sowieso erst einmal alles und jeden an die Wand. Parallelen zu den Briten Devil Sold His Soul tauchen bereits während des ersten Durchlaufs auf, nur dass PMB um einiges deftiger zu Werke gehen.
Aus dem Hause Let It Burn kommen immer mal wieder richtig heftige, geniale Hardcore-Walzen, aber hier hat sich das Label einen absolut fetten Bock geschossen: Nicht ganz vierzig Minuten Spielzeit hat die Zweitscheibe „The Great Northern“, aber das reicht auch völlig; oben ist plötzlich unten, das Innerste ist nach außen gekehrt – in metaphorischer und anatomischer Hinsicht, denn ich könnte mir vorstellen, dass L’Homme live alles zerlegt – und man hat einen leichten Brummschädel von all den Eindrücken. Dabei sieht der Sänger selbst eher schmächtig aus, ein bisschen an Bury Tomorrow-Fronter Danni erinnert mit seinem schnuckeligen Gesichtchen, aber dieser trügerische Eindruck ist natürlich verflogen, sobald der Kerl den Mund aufmacht.
Seine Kollegen gehen nicht weniger selbstzerstörerisch an die Sache heran: Drummer Tim Moens bearbeitet seine Schießbude, als bekäme er Geld dafür (was übrigens, sollte es noch nicht der Fall sein, nicht mehr lange auf sich warten lassen sollte), Bassist Tom Verryken spielt sich buchstäblich die Finger wund und die beiden Saitenhexer Koen Delanghe und Stijn Borgers überbieten sich in wildem Geschrammel bzw. schwebenden Gitarrenmelodien. So recht weiß man gar nicht, wo man zuerst hinhören soll, deshalb fangen wir einfach mal am Anfang an und sehen, wohin uns der wilde Ritt führt.
Ohne großes Federlesen wird direkt mit „Isolation“ losgelegt – die typischen Hardcore-Breaks werden mit progressiven Gitarren vermengt, was eine etwas konfuse, aber treibende Mischung abgibt. Dazu röhrt sich Fronter Wouter die Seele aus dem Leib – was für ein Einstand! „Thieves“ bietet dann eine Art Progressive Deathcore, mit einem dominanten Bass – der Stil erinnert ganz entfernt an Asking Alexandria, nur ohne den Techno-Anteil. Es ist ein großartiger Song, erst recht mit der unterschwelligen Melodie im Hintergrund.
Ehrlich, Wouter möchte man nicht im Dunkeln begegnen, wenn er sauer ist. Was der Kerl auf „Crossbearer“ raushaut, verstößt gegen alle Naturgesetze - völlig abgesehen davon, dass das Stück auch noch zündet wie Sau, einmalig. Mit „Fracutres“ haut das Quintett sogar ein Instrumental raus, bei dem man förmlich hören kann, wie die Musiker mit den Füßen scharren. Für das Stillsitzen sind die Jungs wirklich nicht gemacht, das hört man direkt im Anschluss bei „I, The Destroyer“: Dissonante Gitarren und kräftige Shouts liefern sich hier ein Duell um den Platz an der Sonne, pardon, am Trommelfell. Das Ganze wird von knochenzerschmetternden Breaks und im Folgenden einer Armada an wirren Gitarren zerlegt – brilliant!
Der Begriff „episch“ wird heutzutage ja beinahe inflationär gebraucht, aber wenn die Gitarrenmelodie gegen Ende von „The Conscious Ignorant“ nicht episch ist, dann weiß man es auch nicht. Es könnte einem glatt die Freundentränen in die Augen treiben, wenn einen die alles vernichtenden Shouts nicht an der Absonderung jeglicher Körperflüssigkeiten hindern würden. Mit „Year Of The Black Rat“ gibt es zum guten Schluss noch einmal einen Überblick über die Qualitäten der Band - immer drauflos, immer brutal, egal ob sich noch jemand bewegt oder nicht. Umso genialer gestaltet sich dann der Abschluss mit den sphärischen Gitarren und dem von Snares beherrschten Schlagzeug, bevor Wouter wie aus weiter Ferne gequält vor sich hin schreit.
Fazit: „The Great Northern“ ist nicht nur „great“, sondern gehört auch mit zu den besten Hardcore-Alben, die ich mir im Laufe dieses Jahres zu Gemüte führen durfte. Die Jungs kreiern eine dermaßen bedrückende Endzeit-Atmosphäre, dass sich jeder Hollywood-Film zu diesem Thema noch eine dicke Scheibe abschneiden könnte. Hier wird noch gefackelt und nicht einfach nur mit einem Streichholz vor sich hingezündet – in nur zehn Songs brennen Poison My Blood alles nieder, was nicht feuerfest ist, inklusive Trommelfell. Gegen Ende hat man ein lustiges Fiepen im Ohr, das blöde Grinsen bekommt man trotzdem nicht mehr aus dem Gesicht.
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"THE GREAT NORTHERN"
Rock-Metal-Punk.be (Belgium)
Rating: 90 / 100
Datum: 2010-10-18
Poison My Blood is een relatief jonge band, maar is een goed voorbeeld van waarom België metalcore van de bovenste plank kan afleveren. Na hun vorige plaat Monuments, die hier menigmaal door de stereo is gevlogen, zijn ze terug met The Great Northern en een gloednieuwe recorddeal bij Let It Burn-records.
De opener Isolation laat al meteen zien dat deze jongens niet hebben stilgezeten. Naast chaotische en trashy muziek wordt er hier ook ruimte gelaten voor tragere stukken en breakdowns, wat de muziek aanstekelijker en ook interessanter maakt. Maar het is vooral de krachtige stem van zanger Wouter die hier inslaat als een bom. Ergens heeft zijn stem wel hetzelfde timbre als Adam Jackson van Twelve Tribes, of voor zij die deze band niet kennen is de vergelijking met Stick To Your Guns ook niet ver te zoeken.
We, The Dreamers zet deze trend voort en vormt naar mijn mening die brug tussen Monuments en het nieuwe album; we horen nog steeds de oude elementen, maar toch komen ze veel volwassener over.
Ook in Iscariot, persoonlijke favoriet Comatose en het nog hardere I, The Destroyer vinden we een meer chaotische structuur terug in vergelijking met hun vorig werk. Maar ondanks de chaos is The Great Northern instrumentaal een ongelofelijk sterk album en is het juist de muziek die het album ditmaal echt tot een geheel maakt in plaats van een collectie van nummers.
Dit is klasse.
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"THE GREAT NORTHERN"
Allschools (Germany)
Author: Wencke | Rating: 7 / 10
Datum: 2010-10-17
Nachdem POISON MY BLOOD 2008 ihr Erstlingswerk „Monuments“ auf den Markt gebracht haben, geht es nun mit Let It Burn Records an der Seite und dem Album „The Great Northern“ in der Tasche in die zweite Runde.
Beim ersten Track „Isolation“ wird man zunächst dazu verleitet sofort an den typischen Metalcore zu denken und greift schon nach entsprechender Schublade, doch fertigt man damit den Sound der Band zu leicht ab. Vielmehr handelt es sich um eine etwas durchdachtere Art des Chaos, in der Hardcore auf Metal trifft und sich zu einer homogenen Masse vereint. Das Produkt überzeugt durch einen Shouter der ordentlich Druck macht, eingängige Melodien und harte Riffs. Zudem sind die Songs nicht vorhersehbar und nach Schema F konstruiert, sondern wissen den Hörer durchaus noch zu überraschen. Shouter Wouter bestimmt mit seinem unglaublich kraftvollen Organ ganz klar die Songs, wobei es hier jedoch noch ein wenig mehr Abwechslung hätte sein können, da es kaum Variation in der Stimme gibt. Dies ist jedoch nicht sonderlich schlimm, da er perfekt mit dem Rest der Band harmoniert, der seine Instrumente übrigens wirklich zu beherrschen weiß. Auch die Produktion von „The Great Northern“ ist wirklich gelungen, jedoch ist dies nicht unbedingt verwunderlich, wurde diese doch von Pelle Henricsson und Eskil Lövström übernommen, die bereits mit Bands wie Refused, Poison The Well und Cult Of Luna zusammengearbeitet haben. Obwohl Shouter Wouter sehr dominant auf diesem Werk auftritt, bleibt auch für den Rest der Mannen aus Belgien genügend Spielraum, so gibt es immer wieder tolle Melodiebögen und Riffs, die zeitweise sogar sehr atmosphärische Stimmung aufkommen lassen. Dadurch werden die Tracks zu eingängigen Stücken, die durch technisches und kreatives Können überzeugen.
Für die Zukunft sollten POISON MY BLOOD noch ein wenig am Gesang feilen und vielleicht ihre Ansätze zum Chaotischen weiter ausbauen. Ansonsten ist „The Great Northern“ aber ein ziemlich gelungenes Werk auf das die jungen Belgier mit Recht stolz sein können.
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"THE GREAT NORTHERN"
Durchdeswelt (Germany)
Author: Durchde
Datum: 2010-10-12
Poison my Blood sind bei Let it Burn Records gelandet. Hoffen wir mal, dass die Belgier mit ihrem am 5. November erscheinendem zweiten Album eine längere Verweildauer verzeichnen und sich nicht auch noch auflösen. Irgendwie scheint das Münchener Metalcore orientierte Label in dieser Hinsicht eine kleine Pechsträhne zu haben…
Auch wenn ich bisher nicht mit dem auf dem Bandfoto recht jung wirkenden Quintett in Berührung gekommen bin und somit keine Referenzen zu ihrem ersten Longplayer -Monuments- ziehen kann, bin ich seit dem ersten Durchlauf von -The Great Northern- schwer beeindruckt.
Die stilistische Schublade Metalcore kann hier nur als grobe Orientierung gelten. Um ehrlich zu sein fällt es mir sehr schwer hier eine umfassende Beschreibung zu definieren. Poison my Blood scheinen einfach alles anders und um längen spannender zu arrangieren als ihre musikalischen Spielgenossen.
Der Sound von -The Great Northern-, welcher mit seiner durchschlagenden Art äußerst vielseitig klingt und von Pelle Henricsson und Eskil Lövström (Refused, Cult of Luna, Meshuggah) in den Tonteknik Studios in Schweden produziert worden ist, sucht seines gleichen auf dem europäischen Markt. Trotz das hier an jeder erdenklichen Schraube gedreht und mit einigen Soundeinstellungen experimentiert wurde, klingt das Album keineswegs überproduziert. Poison my Bloods flächendeckender Sound hat nicht nur aufgrund seiner diversen Stimmungen eine Art orchestralen Charakter und lies mir vorm geschlossenen Auge zahlreiche abstrakte Bilder entstehen. Downtune Gitarren, abwechslungsreich wie selten gehört, entwickeln eine schneidende Härte und entlocken neben ihrem progressiven Ausdruck zahlreiche Melodien.
Dezenter Chaoscore im Midtempo ohne Orientierungsverlust trifft auf Postrock der Marke Cult of Luna. Es ist schon sehr beachtlich was die Herren an ihren Instrumenten abliefern und dass sie erfreulicherweise gerne über den Tellerrand blicken. Ich denke, dass genau dies der Punkt sein dürfte, welcher -The Great Northern- selbst nach dem zehnten Durchlauf nicht langweilig werden und immer wieder neue Elemente entdecken lässt. Am besten besucht ihr schnell Poison my Bloods Myspaceseite und hört in die neuen Songs rein.
Selten eine Platte aus den aggressiven Gefilden in den Händen gehalten, welche gleichermaßen durch Artwork, bombastischen Sound und Einfallsreichtum überzeugen kann.
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"THE GREAT NORTHERN"
Burnyourears (Germ)
Author: Kai Thonemann | Rating: 8.5 / 10
Datum: 2010-10-12
Als POISON MY BLOOD 2008 „Monuments" rausbrachten, mochte ich ihr Debüt bereits. Trotzdem wunderte es mich ein wenig, als Let It Burn die Belgier signten. Nachdem ich jetzt aber „The Great Northern" kenne, ergibt dies absoluten Sinn: die Platte ist fantastisch.
Nach wie vor könnte man TOO PURE TO DIE und THE BLED als Referenzen nennen – sie haben halt immer noch diesen Trustkill-Style. Da könnt ich auch direkt weitermachen: AWAKEN DEMONS in einer Experimentierphase oder MISERY SIGNALS zum Beispiel. Aber im Vergleich zu ihrem Debüt haben PMB ihre Ambitionen noch mal um eine Ecke nach oben geschraubt: die Songs sind vertrackter und die ziemlich breaklastige Hardcore-Variante hat etwas mehr Raum für nicht nur rhythmus-betonte Passagen bekommen. Und ab und zu verfallen sie in richtig schön ausschweifende Passagen in denen das Quintett richtig gut Atmosphäre in ihre Songs einfließen lässt.
Aber auch in diesen Passagen bleibt die Stimme im Schrei-Modus – oder lässt den Instrumenten ihren Platz. Überhaupt hat Frontmann Wouter ein ziemlich beeindruckendes Organ mit dem er ziemlich gut vom Leder ziehen kann. Manchmal läuft er zwar Gefahr durch fehlenden Facettenreichtum etwas eintönig zu werden, dafür gleicht er dies aber in Punkto Einsatz voll wieder aus. „Einsatz" darf man der Band bei diesem Album eh konstant attestieren: die Songs gehen – auch wenn sie mal etwas ruhigere Passagen haben – ziemlich steil nach vorne und selbst Rock N Roll darf sich mal in ihr Riffing verirren („Iscariot").
Man hört der Band aus Belgien ziemliches Selbstbewusstsein an, da sie sowohl übelste Abrissbirnen schwingen, aber zwischendurch auch immer mal wieder sehr gelungen eine wenig experimentieren. Meiner Meinung nach eine ganz klare Steigerung gegenüber dem Debüt und ein mehr als deutliches Lebenszeichen. Wer auf stark breaklastigen Hardcore steht, kommt hier kaum dran vorbei!
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"THE GREAT NORTHERN"
Stormbringer.at (Austria)
Rating: 3 / 5
Datum: 2010-10-09
POISON MY BLOOD ist eine fünf-köpfige Band aus Belgien, die uns nun ihr neues und zugleich sehr energiegeladenes Album ''The Great Northern'' beschert. Das Album enthält 10 Tracks aus dem Hause Hardcore, welcher hier ausreichend mit metallischen Einflüßen verbunden ist. Der Vocalist schreit sich mit jedem Song fast die Seele aus dem Hals, so wie es bei den meisten Hardcore-Bands auch der Fall ist. Cleangesang oder eben Brees sind auf diesem Album nicht zu finden.
Nicht desto trotz sind die Songs alle mit einer gehörigen Portion Energie entstanden, bestechen aber nicht gerade durch Facettenreichtum.
Auch hätte man sich an vielen Stellen einfach mal einen wuchtigen Breakdown oder aber insgesamt mehr Abwechslung gewünscht, da sich die Songs alle sehr ähneln.
Man sollte dem Album jedenfalls etwas Zeit geben, denn bereits nach ein paar Durchläufen dürfte man die Melodien gravierend besser verinnerlicht, und auch seinen Spaß damit haben. Eine Ruhepause gönnen sich PMB auf diesem Album nur selten, somit ist der Härtegrad ziemlich weit oben angesiedelt, und könnte gerade deshalb für so manchen Hardcore-Fan interessant sein.
Neben diesen brutalen Parts bleibt dann aber trotzdem noch Platz für ein paar sehr atmosphärisch düstere Stellen, welche auch optimal zum Cover des Albums passen. ''The Great Northern'' ist ein solides und kurzweiliges Album geworden, das für das Hören zwischendurch optimal geeignet ist, jedoch nicht den ganzen Tag nonstop rotieren wird. Es fehlt ein wenig an der Eingängikeit, man sollte diesem aber eine Chance geben, und auf jeden Fall mal reinhören.
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"THE GREAT NORTHERN"
Own Blood Magazine (Germany)
Rating: 8 / 10
Datum: 2010-10-09
"The Great Northern" - so der Name der neuen Platte der 5-Mann Kombo aus Landern, Belgien. Mit viel technischen Sachen, die sich vorallem sehr Rock-Typisch beweisen (wie z.B. bei Memphis may Fire, Architects, etc.) und einer Menge Breakdowns verleiht die Band der Platte mächtig Druck. Dissonanz, aber gleichzeitig doch viel Harmonie bringen die CD auf ein deutlich hohes Level. Klare Breaks, durchstrukturierte Songs - dadurch zeichnet sich die Band aus. Wer das Hörerlebnis von zu Hause auch mal live erleben möchte, hat Glück! Die 5 Herren sind nämlich bald auf einer kleinen Deutschlandtour (mehr Infos auf MySpace). Möglicherweise darf man auch auf einen großen Headliner hoffen, da sie die Bühne schon mit Bands wie For The Fallen Dreams, Architects, Misery Signals u.v.m. geteilt haben. Alles in allem ballert diese CD sehr gut und ist live garantiert noch ein Stück brillianter! Für Freunde des Mixes aus Metal-/Hardcore und Progressive auf jeden fall ein Must-have!
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"THE GREAT NORTHERN"
Babieseater (Serbia)
Datum: 2010-10-01
Na leto 2008. godine, Poison My Blood, bend iz belgijskog grada Landen-a, snimio je svoj prvi album „Monuments“ u Rape Of Harmonies studiju (Heaven Shall Burn, Misery Speaks,...) u Nemačkoj.
„Monuments“ je izašao, širom sveta, 01. januara 2009. godine za Disobedience Distro i Tornado Music. Ovo izdanje je pokrenulo nekoliko turneja i stotine koncerata, čineći da se njihovo ime izjednačuje sa vrednim i žestokim Metal/Hardcore bendom.
U februaru 2010., Poison My Blood snima svoj drugi album „The Great Norhern“ u Tonteknik studiju u gradu Umeå, u Švedskoj. Album su producirali Pelle Henricsson i Eskil Lövström, poznati po svom radu sa bendovima Refued, Poison The Well, Meshuggah, Cult Of Luna, itd., tako da u kvalitet zvuka ne morate da sumnjate.
Nekoliko meseci kasnije, bend potpisuje ugovor sa minhenskom izdavačkom kućom, Let It Burn Records, i „The Great Northern“ će izaći 05. novembra ove godine.
Poison My Blood je nemilosrdno ambiciozan i motivisan bend, što rezultira energične nastupe. Bez obzira gde nastupaju, u kakvim okolnostima, ili šta god, PMB će dati svoj maksimum. Bend predstavlja momcima način da pobegnu od svakodnevice i da rade ono što vole, u šta daju i svoje srce i dušu.
Izdanje „The Great Northern“ obiluje „modernom“ Hardcore pričom i zvukom, tako da ako tražite old school, new school, post Hardcore da slušate ovih dana, možete slobodno da preskočite ovaj bend. Ali ako volite melodic Metalcore, agresivni vokal, nesto poput Misery Signals (koji je definitivno dosta muzički uticao na ovaj bend), ovo je pravi evropski odgovor na odveć popularni američki Hardcore žanr. Album obiluje stalnim promenama ritma, ali šta sam najviše primetio jesu tehničke gitarske deonice, instrumental brejkovi i dosta mosh deonica. Deluje dosta van klišea, tako da iako nisam poklonik ovog muzičkog pravca, album mi je dosta interesantan, jer je originalniji zvukom. Tekstovi su ono što mi se ne sviđa kod ovakvih bedova, jer ne volim da vidim „We all end up alone/ Nothing will ever change“, iz pesme „Crossbearer“, ali takvi su im uglavnom tekstovi na albumu. Dosta depresivni. Ali dobro, ima ko voli.
Bend je, takođe, delio binu sa imenima kao što su: Misery Signals, The Chariot, Silverstein, Horse The Band, The Warriors, Ligeia, Cold As Life, Your Demise, Architects, It Prevails, For The Fallen Dreams, Sworn Enemy.
Znači, ako volite Misery Signals, melodic Metalcore sound sa progressive uticajem, ovo je izdanje koje ne bi trebalo da propustite. Ostali mogu da preskoče.
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"THE GREAT NORTHERN"
Babieseater (english Version) (Serbia)
Datum: 2010-10-01
„The Great Northern“ abounds in modern Hardcore story and sound, therefore if you are looking for some old school, new school, post Hardcore to listen to these days, you could easily skip this band. But if you are a fan of Metalcore, aggressive voice, something like Misery Signals (that, after all, had a great influence upon this band), this is an actual European response to already popular American Hardcore genre. This album has a lot of rhythm changes, but what is more striking are technical guitar sections, instrumental breaks and many mosh sections. It is far away from the cliché, therefore I am personally not a fan of this music movement, but the album was very interesting because of its more original sound. The lyrics are something that I generally don’t like when this kind of bands is concerned. I don’t like seeing “We all end up alone/ Nothing will ever change“, lyrics from the song „Crossbearer“. The lyrics of other songs are mainly the same, pretty much depressive, but on the other hand perfect for the ones who like that.
Band also played with the well-known bands , such as: Misery Signals, The Chariot, Silverstein, Horse The Band, The Warriors, Ligeia, Cold As Life, Your Demise, Architects, It Prevails, For The Fallen Dreams, Sworn Enemy.
So, if you like Misery Signals, melodic Metalcore sound under progressive influences, this edition is something you definitely shouldn’t miss. The others could skip it.
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